MotoGP - Camier muss noch viel lernen

Reifen und Bremsen als Neuland

Leon Camier ist 2014 einer von fünf Rookies, kommt im Gegensatz zu Pol Espargaro oder Scott Redding aber nicht aus dem GP-Sport, was den Umstieg erschwert.
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Motorsport-Magazin.com - Eine Debütsaison in der MotoGP-Klasse ist nie einfach. Besonders schwierig wird es aber, wenn für einen Piloten nicht nur das Motorrad neu ist, sondern auch ein Großteil der Strecken und das gesamte Umfeld. Das erwartet Leon Camier, der 2014 als Rookie für das Team von Iodaracing starten wird.

Die Strecken und die gesamte Atmosphäre im Team sind neu für mich, da muss ich also einiges aufholen.
Leon Camier

"Für mich gibt es sicher viel zu lernen. Die Strecken und die gesamte Atmosphäre im Team sind neu für mich, da muss ich also einiges aufholen. Es gibt so viele Sachen an die ich mich erst gewöhnen muss, wie Reifen und Bremsen. Ich bin aber sehr zuversichtlich vor dieser Saison. Ich konnte meinen Techniker, mit dem ich die letzten vier Jahre zusammengearbeitet und auch den Titel in der britischen Superbike-Meisterschaft gewonnen habe, mitnehmen. Das gleiche gilt für meinen Chefmechaniker. Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander und ich glaube, dass ich mich dadurch in diesem neuen Team deutlich wohler fühlen werde", erklärt der 27-Jährige.

Die Vorfreude ist Camier, der die letzten vier Saison für Yamaha, Aprilia und Suzuki in der Superbike-Weltmeisterschaft bestritten hat, deutlich anzumerken: "Es ist eine sehr aufregende Zeit für mich. Unser Plan ist es, den ersten Test in Sepang auszulassen und erst bei den zweiten Testfahrten Ende Februar einzusteigen. Darauf freue ich mich schon sehr. Ich bin schon einmal eine Aprilia gefahren, aber seitdem hat sich viel verändert. Das wird sicher spannend, im Moment kann ich aber nur trainieren und mich bestmöglich auf die Testfahrten vorbereiten."


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