MotoGP - Ducati: MotoGP hat Priorität

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Bei Ducati bleibt derzeit kaum ein Stein auf dem anderen - sowohl in der MotoGP als auch in der Superbike-Weltmeisterschaft.
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Motorsport-Magazin.com - Bernhard Gobmeier ist bei Ducati Geschichte. Das Amt des Generaldirektors der Rennsportabteilung Ducati Corse übernimmt Gigi Dall'Igna, der von Aprilia losgeeist wurde. In seiner neuen Funktion ist Dall'Igna sowohl für das MotoGP-Projekt der Italiener als auch ihr Engagement in der Superbike-Weltmeisterschaft zuständig. Der neue starke Mann bei Ducati stellt von Anfang an klar, welche Serie Vorrang hat: "Die MotoGP ist die wichtigste Klasse des Rennsports. Die Ergebnisse in der MotoGP wollen wir so schnell wie möglich verbessern. Die Superbike war für die Geschichte von Ducati aber genauso wichtig, also werden wir dort ebenso arbeiten. Priorität hat aber die MotoGP."

Dall'Igna soll nun also Ducati wieder auf die Straße des Erfolgs zurückführen. Sein gescheiterter Vorgänger versuchte, ihm den Einstieg so gut wie möglich zu vereinfachen. "Wir kennen uns aus der Superbike-WM. Wir hatten immer ein gutes Verhältnis. Ich habe ihm viele Tipps in verschiedene Richtungen mitgegeben, dabei auch diverse Themen angesprochen, die ich angestoßen habe und die er nun zu Ende führen soll. Er muss ja wissen, was dahinter steckt. Die Zeit ist immer zu kurz, aber auf der anderen Seite muss er auch seinen eigenen Weg finden", so Gobmeier.

Ich bin schon ein bisschen traurig, weil ich hier bei Ducati wirklich sehr gute und sympathische Menschen kennengelernt habe.
Bernhard Gobmeier

Auch wenn es für den Deutschen in seiner nur zehnmonatigen Amtszeit sportlich alles andere als ideal lief, trauert er seinem ehemaligen Arbeitgeber doch nach: "Ich bin schon ein bisschen traurig, weil ich hier bei Ducati wirklich sehr gute und sympathische Menschen kennengelernt habe. Wenn man in einem Rennteam ist, schweißt das natürlich viel mehr zusammen als irgendein 'normaler' Job, da man nicht nur unter der Woche zusammen ist, sondern eben auch am Wochenende. An der Rennstrecke erlebt man viele Höhen und Tiefen gemeinsam, man ist nie weit weg. Man sieht das Ergebnis unmittelbar, sieht die Freude über ein gutes Resultat - ein Podium zum Beispiel, was ich ja noch aus anderen Tagen kenne - und man fühlt umgekehrt aber auch die Enttäuschung."

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