MotoGP - Nakamoto: Kompromiss gefunden

Interessante Herausforderung

HRC-Boss Shuhei Nakamoto äußerte sich in Valencia zur alten Saison, der neuen und den Regeländerungen für 2014.
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Motorsport-Magazin.com - Am vergangenen Samstag entschied die Grand Prix Kommission, Honda, Yamaha und Ducati ihre eigene Elektronik für 2014 zu lassen und dafür den Sprit auf 20 Liter zu begrenzen. "Wir haben einen Kompromiss gefunden, der beide Parteien zufriedenstellt und ich denke, dass eine endgültige Einigung zu Beginn der nächsten Saison erfolgen wird", erklärte Shuhei Nakamoto. "Das ist zweifellos eine interessante technologische Herausforderung und trotzdem eine Regel, die die Lücke zwischen Prototypen und CRT verkleinern könnte." Kosten spielen dabei laut dem HRC-Boss keine Rolle.

Ich weiß, dass es nicht leicht ist, sich an die MotoGP zu gewöhnen, das braucht einfach Erfahrung
Shuhei Nakamoto

Außerdem äußerte sich Nakamoto zur erst kürzlich beendeten Saison 2012. Obwohl sich Dani Pedrosa und Casey Stoner oft über Chattering beklagten, sei er glücklich mit der Meisterschaft. "Im ersten Teil war es sehr schwer, das richtige Setup zu finden und dann kam das Problem mit den neuen Reifen. Aber danach haben wir uns verbessert und ich bin glücklich. Pedrosa hatte viele Probleme mit der Gewichtsverlagerung. Dieses technische Problem beeinflusste Danis Meisterschaft so, dass er den Titel nicht gewinnen konnte", erklärte der Japaner.

Seinen Rookie für 2013, Marc Marquez, hat Nakamoto auch genauestens beobachtet. "Er hat seinen Fahrstil geändert und schaffte es, sieben Rennen zu gewinnen. Ich erwarte, dass er nächstes Jahr so weitermacht oder sogar noch besser wird", sagte Nakamoto, der sogar erwartet, Marquez in seinem ersten MotoGP-Jahr um den Sieg kämpfen zu sehen. "Ich weiß, dass es nicht leicht ist, sich an die MotoGP zu gewöhnen, das braucht einfach Erfahrung." Um diese zu sammeln, wird Marquez am Dienstag zunächst das 2012er Bike testen, während Pedrosa die aktuelle Version mit der neuen RCV vergleichen soll.

Der Testtag in Valencia wird zum ersten Mal ohne Stoner stattfinden. Nakamoto würde sich freuen, wenn der Australier sich am Test des neues Bikes beteiligen würde, wollte sich aber nicht zu mehr Aussagen hinreißen lassen. Dafür freute er sich über die Entwicklung von Stefan Bradl. "Er wächst und manchmal lassen wir auch ihn neue Teile testen", so Nakamoto, der auch erklärte, dass das Satelliten-Bike zunächst das 2012er Modell bleiben wird, während der Saison aber weiterentwickelt werden soll. Schließlich äußerte sich der HRC-Mann noch zur Moto3: "Ich sehe sie als wichtige Meisterschaft, nützlich für heranwachsende Fahrer. Aber wir sind an einer offiziellen Präsenz nicht interessiert."


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