MotoGP - Lorenzo plant in Valencia glorreiche Heimkehr

Reiner Genuss ohne Druck

Jorge Lorenzo möchte das Saisonfinale in Valencia genießen, immerhin kommt er als Weltmeister nach Hause. Den Sieg verliert er aber nicht aus den Augen.
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Motorsport-Magazin.com - So hatte es sich Jorge Lorenzo schon gewünscht, als er mit dem Vorhaben nach Australien kam, dort den MotoGP-Titel 2012 zu fixieren. Er kann am kommenden Wochenende ohne jeglichen Druck die triumphale Heimkehr nach Spanien zelebrieren, wenn in Valencia das Saisonfinale ansteht. Dementsprechend will er es auch genießen. "Das ist die letzte Runde der Saison, es ist ein tolles Gefühl, zu meinen spanischen Fans als Weltmeister nach Hause zu kommen. Es war ein langes, hartes Jahr und wir haben alle hart gearbeitet, um so weit zu kommen. Jetzt werden wir dieses Wochenende mit weniger Druck genießen können", sagt der Yamaha-Pilot.

Es wäre unglaublich, das Jahr mit einem Sieg zu beenden
Jorge Lorenzo

Zu gemütlich will er das Wochenende aber auch nicht angehen, immerhin steht ein Heimsieg auf dem Spiel und der wäre für ihn das Tüpfelchen auf dem i. "Es wäre unglaublich, das Jahr mit einem Sieg zu beenden." Zusammen mit Lorenzo kommt auch das Yamaha-Team in bester Laune nach Valencia, wobei ein Wermutstropfen dabei ist, weil Ben Spies aufgrund seiner Schulterverletzung vom Sturz in Malaysia bei seinem letzten Rennen für Yamaha nicht an den Start gehen kann. Der Texaner wird nächstes Jahr zu Ducati wechseln, wo er im von Pramac betriebenen Junior Team fahren wird.

"Es ist sehr schade, dass Ben bei seinem eigentlich letzten Auftritt mit Yamaha nicht dabei sein wird. Wir wünschen ihm für seine Genesung in den USA alles Gute und wir heißen Nakasuga-san für dieses Wochenende wieder im Team willkommen", meint Team Direktor Massimo Meregalli. Der angesprochene Nakasuga-san ist Katsuyuki Nakasuga, der Spies ersetzen wird. Er war dieses Jahr bereits in Japan als Wildcard für Yamaha im Einsatz und landete dort auf Rang neun. "Es ist eine große Ehre, Yamaha in Valencia wieder vertreten zu dürfen. Das Niveau in der MotoGP ist sehr hoch, also werde ich mein Bestes geben, um Yamaha für diese Gelegenheit etwas zurückzugeben. Als Yamaha-Testfahrer ist es für mich auch eine gute Gelegenheit, weitere Daten zur M1 zu sammeln", sagt Nakasuga.


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