MotoGP - Hayden fühlt sich viel besser

Rossi: Wir können es nicht ändern

Nicky Hayden und Valentino Rossi ärgerten sich über den Regen in Sepang. Trotzdem ging es Hayden schon viel besser als in Motegi.
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Motorsport-Magazin.com - Nicky Hayden hatte in Malaysia einen entscheidenden Nachteil gegenüber seinen Konkurrenten: Durch seine Verletzung im Winter konnte er in Sepang nicht viel testen und hatte dadurch kaum Vergleichsmöglichkeiten. Trotzdem landete er am Freitag auf Trainingsrang acht. "Die Hauptsache ist, dass wir daran arbeiten, mehr Hinterradgrip zu finden und ein paar Verbesserungen hinbekommen. Ich war in FT1 hier fast zwei Sekunden schneller als letztes Jahr, was schön ist."

Der Nachmittag war wirklich komisch
Nicky Hayden

Im Training habe Hayden die neue Schwinge probiert, die ihm ein besseres Gefühl für das Hinterrad brachte. "Der Nachmittag war wirklich komisch. Wie es auf langen Strecken passieren kann, war der Kurs an einer Stelle komplett nass und an einer anderen komplett trocken und das in einer Runde! Ich bin zwei Runden gefahren, nur um die nassen Bedingungen zu fühlen, sollte es am Sonntag genauso werden", schilderte er weiter. Dennoch fühle sich der Amerikaner mit seinem Handgelenk und seiner GP12 definitiv besser als in Motegi. "Also können wir hoffentlich ein viel besseres Wochenende haben."

Valentino Rossi beendete den ersten Malaysia-Tag als Elfter und stellte fest: "Wir hatten mit dem Wetter in den letzten Rennen etwas Pech. Heute Nachmittag hat es genau vor der Session geregnet, was das Arbeiten erschwert hat." Der Italiener ärgerte sich über das Wetter, da er einige Dinge an der Balance der Desmosedici ausprobieren wollte, nachdem er am Morgen recht langsam war. "Wir mussten mit einigen Änderungen weiterarbeiten, die wir in Motegi genutzt haben, wo sie uns dabei geholfen hatten, mehr Grip beim Beschleunigen zu haben."

Wir können nichts daran ändern
Valentino Rossi

In Sepang seien die Änderungen allerdings nicht so effektiv gewesen wie in Japan und hätten im Gegenteil noch zum Untersteuern geführt. "Heute Nachmittag war es wichtig zu arbeiten, denn wir wollten wieder zu einem mehr standardisierten Setup zurückgehen, wie in Aragon und Misano", erklärte Rossi, der sogar versucht hatte zu fahren, um sich so gut wie möglich mit der Situation anzufreunden, was sich unter den Bedingungen allerdings als schwierig herausstellte. "Wir können nichts daran ändern, also werden wir bis Morgen warten müssen."


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