Moto3 - Die Stimmen vom Podium

Vazquez freut sich über Debütsieg

Efren Vazquez sicherte sich in Indianapolis den ersten WM-Erfolg seiner Karriere, doch auch Jack Miller und Romano Fenati hatten Grund zur Zufriedenheit.
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Motorsport-Magazin.com - Lange musste Efren Vazquez auf seinen ersten Grand-Prix-Erfolg warten, nun war es in Indianapolis endlich so weit. Den Sieg holte sich der Racing-Team-Germany-Pilot aber erst auf der Start-Ziel-Geraden in der letzten Runde. "Ich habe von Beginn an versucht, in jeder Runde mein Bestes zu geben. Ich hatte die Befürchtung, dass es vielleicht zu regnen beginnt und das Rennen abgebrochen wird, also habe ich mir gesagt, dass ich vorne sein muss. In der letzten Runde habe ich dann immer versucht, in einer guten Position zu sein. Ich wollte Fenati schon vor der Start-Ziel-Geraden überholen, aber ich bin dann einfach ruhig geblieben und habe aufgepasst, dass mich beim Anbremsen niemand überholt. Auf der Geraden habe ich dann gepusht und konnte mir zum Glück den Sieg holen. Ich freue mich sehr darüber", so Vazquez.

Auf der Geraden habe ich dann gepusht und konnte mir zum Glück den Sieg holen.
Efren Vazquez

Romano Fenati musste sich auf den letzten Metern geschlagen geben, war aber dennoch nicht sauer: "Ich bin wirklich happy, denn dieses Podium war sehr wichtig für die Weltmeisterschaft. Es war aber auch für mich und das Team wichtig, denn die letzten drei Rennen waren wirklich schwierig. Ich bin zwei Mal gestürzte und habe ein Rennen in der letzten Runde verloren. Heute war es ein wirklich gutes Rennen mit viele Starken Fahrern wie Efren, Jack, Alex Marquez oder Alex Rins. Das ist das Wichtigste.

Jack Miller wurde Dritter und verteidigte so seine WM-Führung. "Ich bin auf jeden Fall zufrieden, weil ich das Gefühl habe, dass ich heute die maximal mögliche Punktezahl geholt habe. Das ist das Wichtigste für die Weltmeisterschaft. Ich freue mich über das Podium, auch wenn ich natürlich lieber gewonnen hätte. Das hier zwei KTMs auf dem Podium sind ist wirklich toll, denn wie man gesehen hat, waren sehr viele Hondas in der Spitzengruppe und sie waren alle sehr schnell", meinte der Australier. In der Schlussphase konnte er sich nicht ideal in Position bringen: "In der letzten Runde ging es in Kurve zwei etwas drunter und drüber, deshalb ist eine kleine Lücke entstanden. Ich konnte aber auf der Geraden dann noch im Windschatten von Romano und Efren bleiben und wurde deshalb nicht überholt."


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