Moto3 - Kiefer Racing mit ersten Erfahrungen in Katar

Grünwald macht Fortschritte, Ramos bei Sturz unverletzt

Der erste Tag beim WM-Auftakt in Katar verlief für die Mannschaft von Kiefer Racing sehr gemischt.

Motorsport-Magazin.com - Während sich der Waldkraiburger Luca Grünwald von Session zu Session steigern konnte, verlief es für den Venezolaner Gabriel Ramos nicht nach Wunsch. Nachdem er in der ersten Session durch ein Problem mit der Technik nur acht Runden fahren konnte, stürzte er in der zweiten Session schon in der vierten Runde und blieb dabei aber unverletzt.

Im Endeffekt war der Tag nicht so schlecht, auch wenn wir vom Rückstand her etwas weit weg sind.
Luca Grünwald

Grünwald beendete das Training am Donnerstag auf dem 27. und Ramos landete auf dem 33. Platz. Für Grünwald gilt es am Freitag die Erfahrungen aus dem ersten Tag zu analysieren und die daraus gewonnenen Erkenntnisse zu nutzen. "Im Endeffekt war der Tag nicht so schlecht, auch wenn wir vom Rückstand her etwas weit weg sind. Die Rundenzeiten sind im Vergleich zum letzten Jahr wahnsinnig schnell, das ist ein nicht unerhebliches Problem. Im Moment kämpfe ich beim Einlenken noch mit dem Motorrad. Da müssen wir uns für morgen etwas einfallen lassen. Das Fahren in der Nacht macht mir nicht so viel aus, auch wenn es schon etwas anderes ist. Aber jetzt schauen wir, dass wir morgen dort anschließen wo wir heute aufgehört haben und dann sehen wir weiter", meinte der 19-Jährige.

Nachdem Ramos insgesamt nur zwölf Runden fahren konnte, muss er praktisch noch einmal von vorne beginnen und hat daher sehr viel Arbeit vor sich. Im Gegensatz zum normalen Zeitplan eines Rennwochenendes in Europa haben die Fahrer am Freitag lediglich eine Session in der sie auf die Strecke können. Deshalb ist es für Ramos wichtig, dass er diese sehr effektiv nutzt. Die Enttäuschung am Donnerstag nimmt er auf seine Kappe: "Der Sturz im zweiten Training war mein Fehler. Ich kam in einer Kurve von der Ideallinie ab, wurde weit hinausgetragen, rumpelte über die Bordsteine auf der gegenüberliegenden Seite, woraufhin das Hinterrad wegrutschte und ich schließlich über den Lenker abgeworfen wurde. Es war auch sonst kein leichter Einstand für mich hier in Katar, das Fahren bei Nacht unter Flutlicht war ungewohnt und merkwürdig für mich, außerdem hatten wir zu Anfang Ärger mit dem Getriebe. Doch das größte Problem für mich war, dass ich kein richtiges Feeling hatte. Ich hoffe, dass mir die Dinge morgen leichter von der Hand gehen und dass ich zielstrebiger an der Abstimmung des Motorrads arbeiten kann!"


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