Moto2 - Rabat gibt erste Bestmarke in Barcelona vor

Folger erobert Rang drei

Esteve Rabat fuhr die erste Bestzeit beim GP in Barcelona und ließ Mika Kallio und Jonas Folger weit hinter sich.
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Motorsport-Magazin.com - Heiße Bedingungen zum Start der Moto2 am siebten Rennwochenende der Saison. Schon im ersten Freien Training am Freitagvormittag strahlte die Sonne den Piloten auf dem Circuit de Catalunya entgegen. Esteve Rabat setzte beim Heim-Grand-Prix direkt eine erste Bestmarke und sicherte sich die Spitze vor seinem Teamkollegen Mika Kallio und Jonas Folger.

Die Platzierungen: Rabat gab eine schnellste Runde von 1:47.095 Minuten vor und ließ Kallio damit um 0.741 Sekunden hinter sich. Jonas Folger fuhr in letzter Minute auf Position drei nach vorn und verlor am Ende 0.800 Sekunden auf Rabat. Mattia Pasini sicherte sich den vierten Platz vor Dominique Aegerter, der der letzte Fahrer war, der weniger als eine Sekunde auf Rabat verlor. Tom Lüthi eroberte Platz sechs.

Jordi Torres folgte auf Rang sieben vor Nico Terol und Sam Lowes. Takaaki Nakagami komplettierte die Top-10. Ricky Cardus und Sandro Cortese folgten hinter dem Japaner. Anthony West, Luis Salom und Julian Simon angelten sich die letzten Plätze unter den schnellsten 15. Marcel Schrötter fuhr zu Platz 23. Er verlor 1.794 Sekunden auf Rabat. Randy Krummenacher belegte Rang 24, Robin Mulhauser landete auf Position 33.

Die Zwischenfälle: Lüthi stürzte in den letzten Minuten in Kurve fünf, konnte aber zumindest noch zur Box zurückfahren.

Das Wetter: Bei 31 Grad Lufttemperatur und 46 Grad Celsius auf dem katalanischen Asphalt herrschten zum Start der Moto3-Piloten in das siebte Rennwochenende der Saison optimale Bedingungen. Der Wind wehte kaum spürbar, während die Sonne den Asphalt und die Luft weiter erhitzte.

Die Analyse: Rabat ist eine Klasse für sich. Nichts neues, aber vor den heimischen Fans dreht der WM-Leader scheinbar noch einmal mehr auf. Dabei fuhr der Spanier dem Verfolgerfeld fast eine Sekunde voran. Bleibt zu hoffen, dass Kallio und Co. in den nächsten Trainings aufschließen können. Auch Folger ist erneut stark unterwegs - aber Catalunya ist schließlich auch ein kleines Heimrennen für den Bayer.


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