Exklusiv

Moto2 - Interview - Mika Kallio: Das Bike ist nie perfekt

Mit Druck auf Rabat in Barcelona zurückschlagen

Mika Kallio unterhielt sich vor dem Rennwochenende in Barcelona mit Motorsport-Magazin.com über seine Testerkenntnisse und Aussichten.
von

Motorsport-Magazin.com - Wie ist dein Gefühl vor dem Wochenende hier?
Mika Kallio: Ich hoffe, dass dieses Wochenende im Vergleich zu Mugello etwas besser wird. Italien war wirklich nicht leicht und obwohl ich die beiden Rennen zuvor gewinnen konnte, lief es dort nicht so gut. Die Rennstrecke passt irgendwie nicht gut zu meinem Stil. Ich mag den Kurs eigentlich sehr, aber die Rennergebnisse dort kamen einfach nicht. Ich stand zum Beispiel noch nie in Mugello auf dem Podium. Hier in Barcelona ist es eigentlich die gleiche Geschichte, denn das Layout der Strecke ist dem in Mugello sehr ähnlich. Die Settings, die man in Mugello nutzt, sind fast die gleichen wie die hier in Barcelona. Diese beiden Strecken waren immer ziemlich schwierig für mich. Nach dem Rennwochenenden hatten wir in Mugello am Dienstag aber den Test und fanden etwas, das für mein Gefühl besser war. Wir waren ziemlich schnell beim Test. Also hoffe ich, dass diese Einstellungen auch hier funktionieren.

Das Bike ist nie perfekt, du bist auch nie perfekt, also musst du jedes Mal etwas finden
Mika Kallio

Was habt ihr denn gefunden?
Mika Kallio: Hauptsächlich haben wir wie immer einfach beim Fein-Tuning versucht, etwas Besseres zu finden. Wir ändern immer etwas am Bike und manchmal geht das in die falsche Richtung und manchmal in eine bessere. Das ist beim Rennsport einfach so. Das Bike ist nie perfekt, du bist auch nie perfekt, also musst du jedes Mal etwas finden. Hauptsächlich haben wir etwas am Gefühl für die Front verändert. In Mugello hatte ich im Kurveneingang da die ganze Zeit Probleme. Beim Test war das Gefühl für den Vorderreifen aber etwas besser. Damit konnte ich auch etwas härter pushen und eine bessere Rundenzeit fahren.

Was erwartest du damit nun in Barcelona?
Mika Kallio: Es ist etwas schwierig. Die Strecke ist nicht die beste für mich. Aber ich weiß, wenn ich ein ähnliches Gefühl bekommen kann, wie beim Test in Mugello, glaube ich, dass wir dicht an der Spitze sein können. Es ist aber schwierig, jetzt genau zu sagen, wie das Wochenenden beginnen wird, wie ich mich auf dem Bike fühlen werde. Um mit Tito [Rabat] weiter um den Titel zu kämpfen, müssen wir ihn hier schlagen. Das ist mein größtes Ziel. Ich weiß, dass das sein Heimrennen ist und er hier noch schneller sein wird, als bei den anderen Rennen. Er hat aber sicherlich auch etwas mehr Druck. Also werde ich versuchen, noch etwas mehr Druck auf ihn zu machen und davon zu profitieren.


Weitere Inhalte:

nach 17 von 18 Rennen
Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x