Moto2 - Krummenacher geht an die Belastungsgrenze

Testverlauf stimmt positiv

Randy Krummenacher ist auf dem Weg zurück nach seiner Verletzung. Der Schweizer klärt über seine Ziele in der neuen Moto2-Saison auf.

Motorsport-Magazin.com - Randy Krummenacher beendete den abschließenden Test vor dem WM-Auftakt in Katar mit ermutigenden Ergebnissen. In der zweiwöchigen Pause zwischen den beiden offiziellen Jerez-Testfahrten konnte der Zürcher Oberländer gesundheitliche Fortschritte erzielen, die zu unübersehbaren Leistungssteigerungen im Sattel seiner Suter Moto2-Rennmaschine führten.

Wie bereits vor drei Wochen wurde auch der zweite dreitägige Test im südspanischen Jerez de la Frontera vom vergangenen Dienstag bis Donnerstag bei herrlichem Wetter abgewickelt. Am letzten der drei Tage war es sogar ungewöhnlich heiß für dieses Jahreszeit. In jeden Fall lieferte Krummenacher auch dieses Mal wieder eine solide Leistung ab.

Dank der erzielten Fortschritte hinsichtlich seiner Gesundheit und vor allem aber aufgrund der erfolgreichen Abstimmungsarbeiten bei den offiziellen Testfahrten blickt Krummenacher nun zuversichtlich dem ersten Saisonrennen entgegen.

Randy Krummenacher: "Die finalen Saisonvorbereitungen haben recht verheißungsvoll begonnen. Ich konnte am ersten Tag mehr Runden fahren, als es noch vor drei Wochen beim ersten Jerez-Test an einem Tag möglich war. Zudem waren meine Rundenzeiten sehr konstant, doch am Ende des Tages war ich allerdings wieder ziemlich müde. Dafür gelang am zweiten Tag ein ganz wesentlicher Schritt, der mich für den WM-Auftakt in einer Woche sehr zuversichtlich stimmt. Gegen Ende des Mittwochs war ich am späten Nachmittag noch in der Lage alles richtig auf die Reihe zu bringen und konstante Runs abzuspulen. Ich werde bestimmt nicht locker lassen und mich so weit wie möglich pushen, um schnellstens meinen Speed und meine Form wieder zu erlangen."

"Ich verlange meinem Körper alles ab, wahrscheinlich sogar mehr als am Ende möglich ist, daher ist es für mich in dieser Phase nicht immer einfach ruhig zu bleiben. Jedenfalls um schneller zu werden, muss ich ruhig und gefasst bleiben. Das klingt wohl schwer verständlich, ist aber notwendig um etwaige fatale Fehler zu verhindern. Am abschließenden Donnerstag war es sehr heiß für diese Jahreszeit. Nichtsdestotrotz gelang mir ein weiterer Schritt, obwohl ich mich ehrlich gesagt schon etwas mehr steigern wollte. Im Moment kann ich eben so hart es geht nur an mir selber arbeiten und mich für die ersten Rennen vorbereiten."


Weitere Inhalte:

nach 11 von 18 Rennen
Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x