Williams Team-Portrait, Chronik, Statistik - Formel 1 bei Motorsport-Magazin.com

Das Formel 1-Team Williams in der Formel 1-Datenbank. Hier finden Sie ein ausführliches Team-Portrait mit Erfolgen und Chronik.
Interessante Zahlen, Fakten und Informationen liefert die Statistik zu Williams mit einer Übersicht aller Teilnahmen, Siege, Pole-Positions, Schnellsten Runden im Rennen, Ausfällen und Punkten. Williams und Formel 1 bei Motorsport-Magazin.com bedeuten Motorsport für echte Fans!

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Williams
Williams
Gründungsjahr:   1969
Nationalität:   Großbritannien (UK)
Adresse:   Williams GP Engineering
Grove, Wantage
Oxfordshire OX12 0DQ
United Kingdom
Teamchef:   Sir Frank Williams
Teammanager:   Dickie Stanford
Technikdirektor:   Pat Symonds
Aerodynamikchef:   Jason Somerville
Weitere Personen:   Geschäftsführer:  Mike O´Driscoll
Mitbesitzer:  Toto Wolff, Patrick Head, Claire Williams
Chefdesigner:  Ed Wood
Race-Manager:  Dickie Stanford
Rennkoordinator:  James Boughton
Fahrerberater:  Alexander Wurz
Chefmechaniker:  Carl Gaden
Renningenieur Massa:  Andrew Murdoch
Renningenieur Bottas:  Jonathan Eddolls
Mitarbeiter:   500
Budget:   110 Mio.
Fahrer:   Felipe Massa (19)
Valtteri Bottas (77)
Luiz Felipe Nasr (T)
Susie Wolff (T)
Internet:   http://www.williamsf1.com

FW36
Fahrzeug: FW36 / Baujahr: 2014
Motor: Mercedes / Reifen: Pirelli
Designer: k. A.
Länge: 5000 mm / Breite: 1800 mm / Höhe: 950 mm
Spur vorne: k. A. / Spur hinten: k. A. / Radstand: k. A.

Teamportrait

Der erfolgreichste Formel-1-Rennstall der neunziger Jahre wurde 1977 als Williams Grand Prix Engineering von Frank Williams sowie Patrick Head gegründet. Mit 17 Mitarbeitern bereiteten sie ihren Formel-1-Einstieg in einer kleinen Industrie-Halle in der Station Road in Didcot, Oxfordshire, vor. Dieser Tage arbeiten allein in der Williams-Fabrik in Grove rund 500 Mitarbeiter.

Die erfolgreichsten Jahre erlebte das Team von Sir Frank Williams zwischen 1992 und 1997, als man mit Nigel Mansell, Alain Prost, Damon Hill sowie Jacques Villeneuve insgesamt vier Fahrer- und fünf Konstrukteurs-WM-Titel einfahren konnte.

Mit dem neuen Jahrtausend begann für Williams eine neue Ära. Denn nach fast zwei Jahren Arbeit hinter den Kulissen kehrte BMW in die Formel 1 zurück und brachte dem Team den benötigten Aufwind, den viele in der vorangegangenen Jahren seit dem Abschied von Motorenpartner Renault vermisst hatten.

Dennoch gab es innerhalb der britisch-bayerischen Allianz immer wieder Spannungen, da sich die Racer Williams und Head nicht gerne von den Münchnern in ihr Geschäft, das Bauen von schnellen Rennautos, hereinreden lassen wollten. Nach fünf gemeinsamen Jahren trennten sich deshalb die Wege des einstigen Traumpaares wieder.

Head und Williams fanden sich in der Folge bei ihren Anfängen angelangt: Als Privatteam ohne Herstellerunterstützung versuchen sie mühsam an die alten Erfolge anzuknüpfen. Abseits von Achtungserfolgen mit dem talentierten Nico Rosberg gelang dies jedoch immer seltener. 2011 folgte dann der Börsengang der Traditionstruppe aus Grove - gleichsam aber auch der sportliche Absturz ans untere Ende des F1-Mittelfelds.

Technikdirektor Sam Michael musste anschließend seinen Hut nehmen und auch Urgestein Head verabschiedete sich zum Jahresende aus dem Rennteam. Für 2012 gab Williams eine Erneuerung der legendären Partnerschaft mit Motorenlieferant Renault bekannt und erhoffte sich dadurch neue Impulse und frischen Aufwind für die einstige Top-Mannschaft. So sollte es auch teilweise kommen: Pastor Maldonado holte in Barcelona den ersten Williams-Sieg seit Brasilien 2004, doch im weiteren Saisonverlauf gelangen dem Duo Maldonado/Bruno Senna nur noch wenige Highlights.

Am Ende stand Platz acht in der Konstrukteurswertung. Zur Saison 2013 wurde Senna durch den jungen Finnen Valtteri Bottas ersetzt - und Williams erlebte ein weiteres Seuchenjahr. Die beiden Fahrer sammelten gerade einmal acht WM-Punkte und waren allzu oft chancenlos. Im Zuge der Turbo-Saison wurde nicht nur Felipe Massa verpflichtet, sondern setzt das Team aus Grove auf Power Units aus dem Hause Mercedes.

Formel 1-Chronik
Jahr Motor WM PKT GP S P SR
2014 Mercedes 3. 121.00 10 0 1 1
2013 Renault 9. 5.00 19 0 0 0
2012 Renault 8. 76.00 20 1 1 1
2011 Cosworth 9. 5.00 19 0 0 0
2010 Cosworth 6. 69.00 19 0 1 0
2009 Toyota 7. 34.50 17 0 0 1
2008 Toyota - 26.00 18 0 0 0
2007 Toyota 4. 33.00 17 0 0 0
2006 Cosworth 8. 11.00 18 0 0 1
2005 BMW 5. 66.00 19 0 1 0
2004 BMW 4. 88.00 18 1 1 2
2003 BMW 2. 144.00 16 4 4 4
2002 BMW 2. 92.00 17 1 7 3
2001 BMW 3. 80.00 17 4 4 8
2000 BMW 3. 36.00 17 0 0 0
1999 Supertec 5. 35.00 16 0 0 1
1998 Mecachrome 3. 38.00 16 0 0 0
1997 Renault 1. 123.00 17 8 11 9
1996 Renault 1. 175.00 16 12 12 11
1995 Renault 2. 112.00 17 5 12 6
1994 Renault 1. 118.00 16 7 6 8
1993 Renault 1. 168.00 16 10 15 10
1992 Renault 1. 164.00 16 10 15 11
1991 Renault 2. 125.00 16 7 6 8
1990 Renault 4. 57.00 16 2 1 5
1989 Renault 2. 77.00 16 2 1 1
1988 Judd 7. 20.00 16 0 0 1
1987 Honda 1. 137.00 16 9 12 7
1986 Honda 1. 141.00 16 9 4 11
1985 Honda 3. 71.00 16 4 3 4
1984 Honda 6. 25.50 16 1 0 0
1983 Ford 4. 36.00 14 1 1 0
1983 Honda 11. 2.00 1 0 0 0
1982 Ford 4. 58.00 15 1 1 0
1981 Ford 1. 95.00 15 4 2 7
1980 Cosworth 1. 120.00 14 6 3 6
1979 Ford 2. 75.00 15 5 3 3
1978 Ford 9. 11.00 16 0 0 2
1976 Ford - 0.00 1 0 0 0
1975 Ford 9. 6.00 12 0 0 0
WM = WM-Position, PKT = Punkte, GP = Grand Prix, S = Siege, P = Pole Positions, SR = Schnellste Rennrunden
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