Robert Kubica traute seinen Augen nicht, als er Ende Juli seinen Computer einschaltete, das Internet öffnete und vom BMW-Ausstieg erfuhr. Seitdem ist der Pole auf Cockpitsuche. "Die Gespräche sind noch in einen frühen Phase, weil noch nicht viel Zeit seit der Ankündigung von BMW vergangen ist, aber ich bin nicht in Eile", sagte Kubica in Valencia.

Einfach ist seine Situation trotzdem nicht. "Die meisten Teams haben bereits Fahrer unter Vertrag, es gibt also nicht viele Teams, wo ich hingehen könnte. Aber es gibt einige Möglichkeiten, die für die Zukunft vielversprechend aussehen."

Die größte Unbekannt ist die Konkurrenzfähigkeit der Teams im kommenden Jahr. "Es ist schwierig einzuschätzen, welches Team gewinnen wird", weiß Kubica. "Niemand kann mir eine Garantie für ein schnelles Auto geben." Aber genau das sucht er: Ein konkurrenzfähiges Auto für 2010. "Allerdings sollten die Teams, die dieses Jahr gut beenden, nächstes Jahr einen guten Start hinlegen." Dafür sollen die wenigen Regeländerungen im Vergleich zu dieser Saison sorgen.