Formel 1 - Reaktionen zur Schumacher Comeback-Absage

Fürchterlich und schade

Die Motorsportwelt weint dem verpassten Comeback von Michael Schumacher hinterher. Die Gesundheit habe jedoch Vorrang.
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Es war von Anfang an das große Fragezeichen: Würde Michael Schumachers Nacken nach dem schweren Motorradunfall vom Jahresbeginn den Belastungen in einem Formel-1-Auto standhalten oder nicht? Am Dienstagvormittag lieferte der Rekordweltmeister die Antwort: Es geht nicht. Schumacher musste seine Comeback-Bemühungen absagen.

"Das ist natürlich fürchterlich", sagte Niki Lauda. "Ich bin mir sicher, dass er sich jetzt nicht wohlfühlt, weil er alles machen wollte um zu fahren." Schumachers Manager Willi Weber bezeichnete den Motorradunfall als den schlimmsten in der Karriere des Ex-Weltmeisters. "Es ist sehr schade. Ich habe mich sehr auf das Comeback gefreut, wie wir alle."

Schumachers Ex-Teamchef Eddie Jordan stellte die Frage, warum der Deutsche überhaupt Motorradrennen fahren musste? "Was hat er sich dabei gedacht? Er muss ein Brett vor dem Kopf gehabt haben", sagte Jordan. "Er hat den Speed, aber nach seinem Unfall nicht die Möglichkeit, ein Zweistundenrennen zu fahren. Wir wurden beraubt, denn ich hätte gerne gesehen, wie er sich gegen all die Jungen schlägt."

Auch Mercedes-Benz Motorsportchef Norbert Haug hatte sich auf das Comeback gefreut. "Eine große Enttäuschung für alle, die sich auf Michaels Comeback gefreut haben. Aber die Gesundheit geht vor - das ist klar", betonte er. "Es war von Anfang an klar, dass die medizinische Untersuchung entscheidend sein wird."

Ralf Schumacher betonte, dass man die Entscheidung rundherum akzeptieren müsse. "Es ist absolut klar, dass ein belastender Formel-1-Einsatz nicht möglich ist, wenn der gesundheitliche Zustand dies nicht zulässt."


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