Nicht nur Tonio Liuzzi hatte in Silverstone das Gefühl, dass es ein "langes" Rennen war. Dennoch war der Italiener mit seinem Abschneiden zufrieden. "Leider konnte ich in der Anfangsphase nicht mit der Gruppe vor mir mithalten." Als Grund dafür gibt er Untersteuern ein - heute wohl eine Red Bull Familienkrankheit; auch Coulthard und Klien klagten darüber.
Zur Rennmitte änderte das Team seine Taktik auf eine Einstoppstrategie und danach lief es besser. "Wir wussten, dass Silverstone eine harte Strecke für uns sein würde, da der V10 hierfür einfach nie ideal war. Aber insgesamt war es ein gutes Ergebnis."
Für Scott Speed lief es nicht so gut: "Mein Start war unglaublich, ich kam an Tonio und Christian vorbei und versuchte Ralf in Becketts zu überholen. Ich war neben ihm und dann berührten wir uns. Er hat mich wohl nicht dort erwartet." Für den Amerikaner war es einfach "nur ein Rennunfall", der gleichbedeutend mit seinem Rennende war.
Teambesitzer Gerhard Berger erwartete sich nicht mehr: "Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Das war das Beste, was wir im Moment erwarten können."



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