Formel 1 - Mit Video: Sauber als erstes Team auf der Strecke

C36 absolviert Filmtag in Barcelona

Sauber hat als erstes Team überhaupt das neue Auto auf die Strecke geschickt. Marcus Ericsson fuhr die ersten Runden im Sauber C36 in Barcelona.
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Der neue Sauber unterwegs auf der Strecke: (01:46 Min.)

Nachdem Sauber am Montag als erstes Team echte Fotos vom 2017er Boliden veröffentlichte, hat das Schweizer Team am Mittwoch erneut die Konkurrenz hinter sich gelassen: Marcus Ericsson fuhr im Sauber C36 die ersten Runden mit einem Fahrzeug der neuen Generation.

Unmittelbar nach dem Fotoshooting am Montag in Hinwil wurde der Sauber nach Barcelona gebracht, wo am kommenden Montag die Testfahrten für die Saison 2017 beginnen. Auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya absolvierte Sauber einen Filmtag, weil Testfahrten außerhalb der Team-Tests nicht erlaubt sind.

An einem solchen Filmtag dürfen maximal 100 Kilometer zurückgelegt werden, außerdem dürfen nicht die tatsächlichen Reifen zum Einsatz kommen. Pirelli hat hierfür besondere Show-Reifen im Angebot. Die Teams nutzen aufgrund des Testverbotes solche Filmtage sehr gerne, um einen Shakedown mit den Fahrzeugen zu machen.

Mercedes zieht am Donnerstag in Silverstone nach und präsentiert dabei gleich das neue Fahrzeug der Weltöffentlichkeit. Ferrari präsentiert am Freitag in Fiorano - ob der Bolide allerdings fahren wird, ist noch unklar. Ferrari hält sich bedeckt.

Wehrlein trotz Verletzung in Barcelona

Wirklich viel war Marcus Ericsson nach seiner Jungfernfahrt mit dem C36 noch nicht zu entlocken. "Es fühlt sich sehr gut an", so der Schwede. "Es ist schwierig, ein konkretes Ziel auszugeben, weil man vor dem ersten Rennen nicht weiß, wo man im Vergleich zu den anderen steht. Wir wollen als Team zurück ins Mittelfeld und konstant um Punkte kämpfen."

Auch Pascal Wehrlein war beim Filmtag schon in Barcelona. "Ich freue mich riesig auf die neue Saison mit dem neuen Team", so der Deutsche. "Sauber ist ein super Team, sie haben in der Vergangenheit viele tolle Ergebnisse eingefahren, hoffentlich können wir daran anschließen." Für Wehrlein allerdings verzögert sich die Premiere im neuen Auto noch: Wegen einer Rückenverletzung, die er sich bei einem Unfall beim Race of Champions zugezogen hat, muss er zumindest den ersten Test ausfallen lassen.


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