Formel 1 - Belgien GP: Die Stimmen nach dem Training

Back in Spa

Spektakulärer Crash und die üblichen Verdächtigen vorne. Motorsport-Magazin.com verrät, was die Fahrer nach dem Freien Training zu sagen hatten.
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Motorsport-Magazin.com - Lewis Hamilton: Es ist großartig, wieder im Auto zu sitzen. Ich hatte heute ein gutes Gefühl auf der Strecke. Am Vormittag war es nicht ganz so gut, aber am Nachmittag war es definitiv verbessert. Wie gewöhnlich haben wir heute Abend noch Arbeit vor uns. Insgesamt war der Tag jedoch in Ordnung. Es war in beiden Trainings trocken, allerdings wird für morgen Regen vorhergesagt. Umso wichtiger war es, unsere Zeit im Trockenen bestmöglich zu nutzen. Schließlich könnten es unsere letzten Runden im Trockenen vor dem Rennen gewesen sein. In der Vergangenheit hat es hier schon oft geregnet und dann kann es drunter und drüber gehen.

Nico Rosberg: Es sieht so aus, als ob wir erneut das schnellste Auto hätten. Hier ist es jedoch ein bisschen anders als auf anderen Strecken. Einige der anderen Teams scheinen näher dran zu sein. Wir müssen noch etwas an unserem Speed auf den Geraden arbeiten. Vor uns liegt wie üblich eine lange Nacht, in der wir das Gelernte von heute genau analysieren werden, um es morgen noch besser hinzubekommen.

Ricciardo hofft auf Verbesserungen - Foto: Sutton

Daniel Ricciardo: Unsere Longrun-Pace ist deutlich besser als unsere Pace auf einer schnellen Runde. Das ist nicht schlecht, denn mit einem guten Rennauto macht der Sonntag viel mehr Spaß. Aber wir haben gesehen, dass andere Teams wie Force India, McLaren und Toro Rosso hier auch sehr stark sind. Hoffentlich können wir morgen noch ein bisschen mehr Speed finden und vor ihnen stehen.

Sebastian Vettel: Hoffentlich ist der Motor, der uns heute Probleme bereitet hat, nicht beschädigt. Wir müssen das jetzt genau überprüfen. Wenn er doch beschädigt sein sollte, müssen wir natürlich einen anderen Motor einsetzen - nicht unbedingt an diesem Wochenende, aber in der Zukunft. Warten wir es mal ab.

Alonso war erster Mercedes-Verfolger - Foto: Sutton

Fernando Alonso: Hier und in Monza kommt es hauptsächlich auf die Motor-Performance an. Wir wissen, dass es keine magische Lösung für unser Problem gibt, trotzdem versuchen wir unser Paket zu optimieren. Das Auto verhielt sich so wie wir es von den Simulationen erwartet hatte - und das ist schon mal positiv.

Kimi Räikönen: Das war heute ein schwieriger Tag mit sehr vielen Rückschlägen, was mich wiederum wertvolle Zeit auf der Strecke gekostet hat. Am Morgen hatte ich ein Bremsproblem. Am Nachmittag hatte ich ein elektrisches Problem. Immerhin scheinen die neuen Teile, die wir an die Strecke gebracht haben, zu funktionieren.

Optimismus bei Williams - Foto: Sutton

Felipe Massa: Wir erlebten heute einen problemfreien Tag und konnten viel über das Auto lernen. Es zeichnete sich im Training Graining ab, was die Reifenstrategie ausschlaggebend macht. es wird wichtig sein auf den richtigen Reifen zur richtigen Zeit draußen zu sein.

Valtteri Bottas: Wir haben heute einige Setup-Tests durchgeführt mit guten Endergebnissen. Somit hoffen wir auf ein starkes Ergebnis im Qualifying und Rennen. Die Balance des Autos stimmte von der ersten Minute an und mit Verlauf der Sessions konnten wir diese weiter verbessern.

Grosjean ist noch nicht happy - Foto: Sutton

Pastor Maldonado: Ich hatte stark durchdrehende Räder ausgangs Kurve neun und habe das Kiesbett gestreift. Das Problem entstand am Ausgang der Kurve und ich verlor das Auto. Ich konnte nichts machen. Es war schwierig zu fahren, es war die erste Runde, ich hatte kalte Reifen. Heute stand es 50/50. Ein bisschen von meiner Seite, ein bisschen vom Auto - das passiert. Es war ein wenig unglücklich.

Romain Grosjean: Während die erste Session richtig gut verlief, war die zweite Session für uns eine Herausforderung. Wir hatten ein kleines, technisches Problem am Heck des Autos, wodurch wir an Performance verloren. Es wird bestimmt ein hartes Wochenende für uns, aber wir sind dabei jeden Teil unseres Pakets zu optimieren. Und in Spa weiß man nie, was passiert.

Hülkenberg hofft auf trockenes Wetter - Foto: Sutton

Nico Hülkenberg: Das war ein solider Tag. Zum Glück blieb das Wetter stabil und trocken, somit konnten wir die Trainingszeit optimal ausnützen. Ich bin gespannt wie sich die Bedingungen morgen verändern werden. Hier darf man sich auf die Vorhersagen nicht verlassen.

Sergio Perez: Wir haben heute sehr viel über die Reifen und die Balance des Autos gelernt. Die Pace auf den Longruns sieht gut aus, deshalb blicken wir zuversichtlich auf das Wochenende. Hoffentlich gelingt es uns morgen in die Top-10 zu fahren, um am Sonntag die großen Punkte zu machen.

Magnussen fühlt sich wohl im Auto - Foto: Sutton

Jenson Button: Wir hatten heute eine ziemlich gute Balance, aber wie an jedem Freitag sind wir natürlich nicht völlig zufrieden. Auf den weichen Reifen bin ich happy, auf den harten Reifen ist Kevin glücklicher als ich es bin. Alles in allem fühlte sich das Auto gut an, auch wenn es definitiv noch Raum für Verbesserungen gibt.

Kevin Magnussen: Das Auto fühlte sich gut an, ich konnte stets pushen. Trotzdem können wir noch etwas Feintuning absolvieren. Persönlich hoffe ich, dass es morgen trocken bleibt, denn das gibt uns bei der Weiterentwicklung des Autos eine gewisse Kontinuität. Zudem macht die Strecke mehr Spaß, wenn sie trocken ist. Alles in allem sehen wir hier ganz okay aus. Ich bin ganz zufrieden mit dem, was wir bisher erreicht haben.

Für Vergne könnte es der letzte Belgien GP sein - Foto: Sutton

Daniil Kvyat: Ich bin mit dem Auto ganz happy. Wir haben unser Programm abgespult und die Balance des Autos zwischen beiden Sessions verbessert. Ich bin für das Qualifying zuversichtlich. Ich hoffe, wir können den starken Trend fortsetzen.

Jean-Eric Vergne: Am Morgen hatten wir Probleme, die in Verbindung mit der Power Unit standen. Deshalb mussten wir einen Kompromiss bei unserem Programm eingehen. Nichtsdestotrotz sehen wir nicht schlecht aus. Am Nachmittag haben wir verschiedene Dinge ausprobierte, die nicht in die richtige Richtung gingen. Aber wir haben ein klares Bild vom Auto und was wir bis morgen noch tun müssen.

Gutierrez kämpfte mit dem Auto - Foto: Sutton

Esteban Gutierrez: Es war ein kurzer Freitag für mich. Das erste freie Training habe ich verpasst, und am Nachmittag hat mich ein Problem mit der MGUK die zweite Trainingssitzung gekostet. Ich konnte immerhin ein paar Runden fahren. Nun werde ich mich auf morgen fokussieren. Wir müssen noch einiges tun, um das Qualifying in Angriff nehmen zu können.

Adrian Sutil: Es war ein guter Tag, und es hat heute Spaß gemacht, auf meiner Lieblingsstrecken zu fahren. Ich bin ganz zufrieden mit unserem heutigen Programm, da wir weder im ersten noch im zweiten freien Training größere Probleme hatten. Die Balance des Autos war in Ordnung, aber es gibt durchaus noch Bereiche, die wir optimieren müssen.

Lotterer setzte ein Ausrufezeichen - Foto: Sutton

Andre Lotterer: Ich bin mit dem Verlauf des Trainings sehr zufrieden. Ich fand mich im Auto relativ schnell zurecht und muss jetzt einfach versuchen meinen Fahrstil zu optimieren. Wenn man bedenkt, dass es mein erstes F1-Training war, dann verlief alles nach Plan. Ich habe ein gutes Gefühl im Auto, was sehr wichtig ist.

Marcus Ericsson: Wir sind nicht gerade gut in das Wochenende gestartet. Heute Morgen hatte ich ein Problem mit den Bremsen und andere, technische Probleme. Die zweite Session verlief deutlich besser. Wir bekamen das Bremsproblem in den Griff, was eine entscheidende Verbesserung war. Einige andere Dinge müssen wir noch lösen.

Chilton konzentriert sich auf das Wochenende - Foto: Sutton

Jules Bianchi: Platz 16 ist ein guter Start ins Wochenende. Auch für das restliche Wochenende sehe ich positive Zeichen. Ich bin mehr als zufrieden mit meiner Platzierung.

Max Chilton: Es ist schön wieder im Auto zu sitzen. Mein Fokus liegt allein auf dem vor uns liegenden Wochenende. Mit den Änderungen, die wir vorgenommen haben, fühlte sich das Auto besser an. Ich bin überzeugt, dass wir unser Paket weiter verbessern können und die Chance auf ein gutes Rennen haben.


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