Formel 1 - Vettel über Schumacher: Manchmal war es verrückt

Massa betet für seinen Freund

Die positiven Nachrichten über Michael Schumacher sorgen auch im Fahrerlager in Österreich für gute Stimmung. Sebastian Vettel wünscht seinem Kumpel jetzt Ruhe.
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Motorsport-Magazin.com - Es war die wohl beste Sportnachricht der Woche: Michael Schumacher liegt nicht mehr im Koma. Die weltweite Anteilnahme am tragischen Schicksal des Rekord-Weltmeisters hält weiter an. Umso mehr freuten sich die Fahrer am Rande des Österreich Grand Prix, dass es nach langer Zeit wieder einmal Positives rund um Schumacher zu berichten gab. "Es war mit Abstand die beste Nachricht diese Woche, dass er auf dem Weg der Besserung ist", sagte sein Freund Sebastian Vettel am Donnerstag. "Hoffentlich gibt es weiter gute Nachrichten."

Rund zwei Monate lang gab es zuletzt keine bestätigten Neuigkeiten über den Zustand des 45-Jährigen, der seit seinem schweren Ski-Unfall am 29. Dezember vergangenen Jahres im Koma lag. Eine lange Zeit, wie Vettel feststellte. "Seit dem Unfall sind viele Monate vergangen und in der Formel 1 ist man immer ziemlich beschäftigt", so der Red-Bull-Pilot. "Deshalb war es manchmal verrückt, wenn man sich klar machte, dass Michael noch immer im Krankenhaus liegt und kämpft."

Motorsport-Magazin.com wünscht Michael Schumacher gute Besserung - Foto: Motorsport-Magazin.com

Vettel: Michael braucht Ruhe

Nach der Neuigkeit, die Schumachers Managerin Sabine Kehm am Montag öffentlich gemacht hatte, nahm das Medieninteresse binnen Sekunden zu. Wieder einmal gelangten Details an die Öffentlichkeit, die eigentlich geheim bleiben sollten. Vettel mahnte: "Ich wünsche ihm und der Familie viel Kraft und Ruhe. Man hat ja gesehen, dass es in den ersten Tagen doch ziemlich wild war. Am besten hilft es jetzt, ihm und seiner Familie Ruhe zu geben, damit er regenerieren kann. Ich denke, dass seine Genesung noch einige Zeit dauern wird."

Schumacher ist am Montag in das Universitätskrankenhaus von Lausanne verlegt worden, wo nun eine lange Rehaphase beginnt. "Die Überstellung in unser Krankenhaus bedeutet nicht, dass sich sein Zustand in den vergangenen Wochen markant verbessert hat. Er ist mal bei Bewusstsein, mal nicht", hatte Klinikumsprecher Darcy Cristen erklärt und di zunächst große Euphorie ein wenig gebremst. "Es ist aber auf jeden Fall gut, dass er nicht mehr im Krankenhaus ist, sondern an einem speziellen Ort für die Reha", sagte Schumachers alter Ferrari-Weggefährte Felipe Massa.

Mercedes ist bei seinem ehemaligen Piloten Michael Schumacher - Foto: Mercedes AMG

Massa betet für Kumpel Schumacher

Massa weiter: "Ich werde weiter für ihn beten und hoffe, dass er wieder mit uns hier sitzen und Rennen schauen kann. Das hat er immer sehr genossen. Ich habe die Hoffnung, dass es ihm wieder besser gehen wird."

Die Strahlkraft des siebenmaligen Weltmeisters ist unvergleichbar, auf der ganzen Welt drücken Fans und Fahrer Schumacher die Daumen und wünschen ihm nur das Beste. "Ich bin super happy", sagte Landsmann Nico Hülkenberg. "Ich habe es bei Twitter gelesen und mich sofort sehr gefreut, wieder etwas von ihm zu hörn und dann direkt etwas Positives. Eine Riesennachricht!"


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