Formel 1 - Vergne: Schwieriges Rennen gut gemanagt

Defektteufel schlägt bei Kvyat erneut zu

Während Jean-Eric Vergne in Kanada über die zweite Punktefahrt der Saison jubelte, gab es auf der anderen Seite der Toro-Rosso-Garage keinen Grund zum Feiern.
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Motorsport-Magazin.com - Zum zweiten Mal in dieser Saison sammelte Jean-Eric Vergne Punkte. Der Franzose kam wie beim Saisonauftakt in Australien auf Rang acht ins Ziel. "Als Erstes möchte ich Daniel zu seinem Sieg gratulieren! Es ist der erste, wird aber sicherlich nicht der letzte bleiben. Er ist ein fantastischer Typ, ein sehr schneller Fahrer und ich habe großen Respekt vor ihm. Gut gemacht, Daniel! Was mich angeht bin ich extrem glücklich, da ich das Gefühl habe, dass ich heute mein Bestes gegeben habe", sagte 'Jev'.

Was mich angeht bin ich extrem glücklich, da ich das Gefühl habe, dass ich heute mein Bestes gegeben habe.
Jean-Eric Vergne

Der Kanada GP sei ein gutes, wenn nicht sein bisher bestes Rennen in der Formel 1 gewesen - nicht, was das Ergebnis angeht, sondern dahingehend, dass alles perfekt lief. "Ich konnte nach einem guten Start an Alonso vorbeigehen und ich konnte Magnussen später hinter mir halten und habe ein schwieriges Rennen gut gemanagt", klopfte er sich selbst auf die Schulter, betonte jedoch auch, dass das Team das ganze Wochenende über großartige Arbeit leistete. "Wir warten nun auf mehr Updates beim Österreich GP und ich bin zuversichtlich, dass wir unsere Geschwindigkeit verbessern und sogar noch bessere Ergebnisse einfahren werden."

Es war das enttäuschende Ende eines schwierigen Wochenendes hier in Kanada.
Daniil Kvyat

Wie bereits im Qualifying konnte Teamkollege Daniil Kvyat seine Freude nicht teilen, da ihn erneut Probleme ereilten. "Es war das enttäuschende Ende eines schwierigen Wochenendes hier in Kanada. Auch wenn das gestrige Qualifying für mich nicht gut lief, hoffte ich, dass ich im heutigen Rennen nach Höherem greifen kann", sagte er. Bereits am Start habe er eine Position verloren und dann mit kalten Reifen in Kurve eins einen Fehler gemacht, der in einem Dreher resultierte.

"Zu diesem Zeitpunkt war mein Rennen bereits beeinträchtigt, aber ich habe weiter gepusht. Ich musste dann auf der Strecke stehen bleiben, als mein Vortrieb plötzlich weg war", berichtete er. "Was den Vorfall mit Räikkönen angeht - es gab in der Schikane nur Platz für ein Auto und wenn ich eingebogen wäre, dann wären wir zusammengeprallt. Deswegen habe ich die Schikane abgekürzt."


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