Formel 1 - 3. Freies Training: Rosberg vor Hamilton

Konkurrenz chancenlos

Nico Rosberg markierte im dritten Freien Training die Bestzeit vor Mercedes-Teamkollege Lewis Hamilton. Alonso mit über einer Sekunde Rückstand Dritter.
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Motorsport-Magazin.com - Die Generalprobe für das Qualifying ging bei 22 Grad Außen- und 24 Grad Streckentemperatur über die Bühne. Bei Williams ging man das dritte Freie Training gelassen an. Während alle anderen bereits ihre Installationsrunden abgespult hatten, stand Felipe Massa noch in der Box. "Wir haben in dieser Session nicht vor viele Runden zu drehen. Wir warten bis gegen Ende der Session hin", erklärte Massa - und mit P3 setzte der Brasilianer gleich bei seiner ersten Ausfahrt ein Ausrufezeichen. Am Ende belegte er Rang vier.

Die Platzierungen: Die Bestzeit ging mal wieder an Mercedes. Nico Rosberg war in 1:25.887 Minuten um acht Zehntel schneller als Teamkollege Lewis Hamilton. Fernando Alonso hatte als Dritter bereits über eine Sekunde Rückstand. Die Top-5 komplettierten Felipe Massa und Romain Grosjean. Sebastian Vettel, der am Freitag kaum zum Fahren kam, fand sich im Klassement auf Platz 10 wieder. Sein Rückstand auf Rosberg betrug 2,1 Sekunden.

Button beklagt wenig Grip - Foto: Sutton

Die Zwischenfälle: Fernando Alonso ging mit Verspätung auf die Strecke, nachdem die Mechaniker zu Beginn der Session noch an seinem Ferrari herumschrauben mussten. Nico Hülkenberg und Jenson Button beklagten zu wenig Grip auf den Hinterreifen. Via Funk teilte Button seinem McLaren-Team mit: "Ich mache mir Sorgen wegen heute Nachmittag, der Grip auf den Hinterreifen ist bedenklich."

Pastor Maldonado passierte in Kurve 1 ein kleiner Ausrutscher, der allerdings ohne Folgen blieb. Weniger Glück hatte Max Chilton, der seinen Marussia im Kiesbett parkte. Adrian Sutil klagte via Funk über ein instabiles Auto. "Ich erkenne das Auto nicht wieder, kein Vergleich zu gestern", so der Deutsche.

Die Analyse: Mercedes hat es in Spanien bisher nie auf das Podium geschafft - das sollte sich angesichts der Rundenzeiten von Lewis Hamilton und Nico Rosberg an diesem Wochenende ändern. Der immense Rückstand von Sebastian Vettel ist mit Vorsicht zu genießen. Der Weltmeister könnte durchaus mehr Sprit an Bord gehabt haben, nachdem er gestern keine Gelegenheit hatte, das Auto unter diesen Bedingungen zu testen.


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