Formel 1 - Magnussen: China war ein Schock für uns

Es wird sich nicht die Welt ändern

McLaren verpasste zuletzt zweimal die Punkte. Vor allem China war ein Schock für das Team. Allzu viel wird sich in Barcelona nicht ändern, meint Magnussen.
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Motorsport-Magazin.com - Nach Platz zwei und drei beim Saisonauftakt in Australien glaubten bereits viele, McLaren hätte das Seuchen-Jahr 2013 hinter sich gelassen und würde in der neuen Formel 1 wieder richtig durchstarten. Nach vier Rennen lässt sich sagen: Weit gefehlt. McLaren scheint weiter von der Spitze entfernt, denn je. Zuletzt verpasste der Traditionsrennstall zweimal in Folge die Punkte.

Aber in Bahrain hätten wir Punkte geholt.
Kevin Magnussen

"Aber in Bahrain hätten wir Punkte geholt", versucht Kevin Magnussen die Situation schön zu reden. Beim Wüsten-Grand-Prix fielen beide McLaren-Piloten mit Kupplungs-Problemen aus, lagen zum Zeitpunkt des Ausfalls aber auch nicht gerade an aussichtsreichen Positionen.

In China hingegen sahen sowohl Magnussen, als auch Jenson Button die Zielflagge - nur eben zu spät. "Es war ein kleiner Schock zu sehen, wie weit wir von der Pace weg waren", gibt der Däne zu und sucht nach Erklärungen für das Debakel: "Wir wissen, dass China wahrscheinlich für uns die schlimmste Strecke ist."

Jeder bringt Updates

Schlecht für McLaren: In China profitierten die Mercedes-Kundenteams nicht so sehr von der überragenden Power Unit. Lediglich auf der langen geraden wurde der Unterschied deutlich. In den kurvigen Passagen wurden hingegen die Schwächen des MP4-29 sichtbar. Ein Umstand, der eigentlich nicht allzu optimistisch für Spanien stimmen sollte.

Traditionell kommen pünktlich zum Europa-Auftakt die großen Update-Pakete. Besonders groß scheint die Hoffnung aber bei Magnussen nicht zu sein. "Ich erwarte nicht, einen allzu großen Unterschied zu spüren. Wir bringen ein paar neue Teile - aber nichts, das die Welt ändern würde."

Außerdem gibt es da noch das bekannte Formel-1-Problem: Kein Team bleibt auf der Stelle stehen. Um wirklich nach vorne zu kommen, muss also ein doppelt großer Schritt gelingen.


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