Formel 1 - Alonso: Hohe Entwicklungsrate bei Ferrari

In Abu Dhabi definitiv im WM-Kampf

Trotz des Rückstands auf Mercedes hat Fernando Alonso die WM noch nicht abgeschrieben. Mit jedem Schritt finde das Team mehrere Zehntel.
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Motorsport-Magazin.com - Ferrari liegt in der Konstrukteurs-WM nach zwei Rennen bereits 38 Zähler hinter Mercedes. Für Fernando Alonso ist der WM-Zug jedoch noch lange nicht abgefahren, denn er sieht massive Fortschritte. "All die Dinge, die wir im Windkanal oder im Bereich des Motors finden, sind Schritte, die wir in den letzten Jahren nicht gesehen haben, als es jedes Mal eine Zehntel gebracht hat. Jetzt sieht man mit jedem Schritt mehrere Zehntel", verdeutlichte er die Entwicklungsrate.

Es ist nicht nur der Motor.
Alonso über Mercedes

Es gebe demnach sehr viel Raum, sich in allen Bereichen zu verbessern. Mercedes sieht der Spanier nicht nur aufgrund der Power Unit im Vorteil. "Es ist schwierig, den Bereich auszumachen, in dem sie stärker sind. Wir alle wissen, dass die Power Unit sehr effizient und recht stark ist, denn wir sehen, dass andere Autos mit Mercedes-Motor auch sehr wettbewerbsfähig sind", meinte er. "Aber der McLaren war in Malaysia 84 Sekunden zurück. Also ist der Mercedes offensichtlich gut. Es ist nicht nur der Motor."

Ferrari müsse daher sein Paket, also alle Bereiche, verbessern. Als Vorbild nennt Alonso Red Bull. Dem Team gelang es, nach einem harten Winter das Ruder herumzureißen und anders als Ferrari bereits aufs Podest zu fahren. "Wir werden versuchen, uns besser zu schlagen. Es liegt noch ein langer Weg vor uns und wir sind bereit zu kämpfen."

Es besteht kein Zweifel, dass wir in Abu Dhabi mitkämpfen werden.
Alonso über die WM

Die WM will Alonso daher auf keinen Fall schon abschreiben. Auf die Frage, ob Ferrari am Ende der Saison in Abu Dhabi um den Titel mitkämpft, meinte er: "Es könnte extrem traurig sein, wenn ich nein sagen würde, denn wir stehen gerade einmal vor dem dritten Saisonrennen. Also denke ich definitiv, dass wir gute Arbeit leisten können. Es ist noch ein sehr junges Auto", erläuterte er. Ferrari müsse cleverer sein als die anderen Teams und das gewisse Etwas finden.

"Leider fangen wir mit einem Defizit an und müssen daher die Lücke schließen. Aber das Potential ist da und es besteht kein Zweifel, dass wir in Abu Dhabi mitkämpfen werden. Das ist sicher", betonte der zweifache Weltmeister, der noch auf einen Titel mit der Scuderia wartet.


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