Formel 1 - Caterham Vorschau: Bahrain GP

Die Suche nach der Standfestigkeit

Caterham brachte in Sepang beide Autos ins Ziel. In Bahrain will man beweisen, dass die Boliden auch eine schnelle Einzelrunde draufhaben.
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Motorsport-Magazin.com - Caterham brachte am Sonntag in Malaysia beide Autos ins Ziel. Ein Teilerfolg, an den der Rennstall in Bahrain gerne anschließen würde. "Das Hauptaugenmerk in Bahrain liegt auf der Standfestigkeit. Wir brauchen drei gute Trainingseinheiten, damit wir durch ein optimiertes Setup das wahre Leistungsvermögen unseres Autos herausfinden", weiß Kamui Kobayashi.

Über die genaue Leistung des Autos auf eine schnelle Runde, wisse man noch immer nicht genau Bescheid. "Leider konnten wir beim Test in Bahrain wegen Kupplungsproblemen keinen Lauf in voller Quali-Spezifikation fahren. Auch in den Qualifyings in Australien und Malaysia war das wegen der nassen Bedingungen nicht möglich", führte der Japaner aus.

Rookie Marcus Ericsson ist zuversichtlich. "Die Charakteristik des Bahrain Circuits sollte unserem Auto besser liegen. Deshalb könnten wir hier stärker sein als in Malaysia", ist der Schwede überzeugt. "Ich kenne die Strecke nach den Tests bereits, deshalb können wir gleich von der ersten Runde an volles Programm fahren. Wir haben bereits viele Daten, die uns eine klare Idee vorgeben, wo wir mit dem Setup hin wollen."

Frijns darf im ersten Training ran - Foto: Sutton

Dabei helfen soll auch Testfahrer Robin Frijns, der im 1. Training am Freitag ran darf. "Ich bin aufgeregt, besonders deshalb, weil ich bereits beim Test in Bahrain Erfahrungen in diesem Auto sammeln konnte", sagte Frijns. "Es wird interessant zu sehen, welche Fortschritte bei der Entwicklung des Autos erzielt wurden, seit ich das Auto das letzte Mal gefahren bin."

Caterham: Bahrain Bilanz

Caterham in Bahrain: Die Mannschaft von Cyril Abiteboul kam in Sakhir bisher nicht über einen 15. Platz hinaus, den Heikki Kovalainen 2010 erreichte, als das Team noch unter dem Namen Lotus antrat.

Kamui Kobayashi in Bahrain: Der Japaner gab 2010 in Diensten von Sauber seine Premiere in der Wüste, schied jedoch mit einem Hydraulikdefekt aus. Zwei Jahre später überquerte er die Ziellinie als 13.

Redaktionskommentar:

Ernsthafte Hoffnungen auf die ersten WM-Punkte macht sich bei Caterham aktuell niemand. Halten die Autos, wie zuletzt in Malaysia, konnte das Team aber immerhin unter Beweis stellen, dass man Marussia im Griff hat. Viel mehr wird auch in Bahrain nicht möglich sein. Michael Höller


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