Formel 1 - Briatore: Alonso bleibt bei Ferrari

Er hat einen Vertrag, Ende der Geschichte

Flavio Briatore räumte jetzt mit allen Spekulationen um Fernando Alonso auf. Der Spanier habe kein Interesse an einem Wechsel zu Red Bull.
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Motorsport-Magazin.com - Es ist eines der heißesten Gerüchte in der Formel 1 - Fernando Alonso überlegt einen Wechsel von Ferrari zu Red Bull. Jetzt räumte Flavio Briatore mit all den Gerüchten auf und stellte klar, dass der Spanier nur an ein Team denkt und zwar an Ferrari. "Fernando hat einen Vertrag mit Ferrari und derartige Verträge müssen respektiert werden. Es gibt keinerlei Versuchung zu Red Bull zu wechseln", betonte der Italiener gegenüber der Gazzetta dello Sport.

Alonso hat nie gesagt, dass er Ferrari verlassen will
Flavio Briatore

Alonsos Kritik nach dem Ungarn GP sei nur verständlich. "Jeder Fahrer will ein konkurrenzfähiges Auto und Ferrari muss hart arbeiten, um ihm so ein Auto hinzustellen. Ende der Geschichte", erklärte Briatore. Dass Medien daraus eine Wechselabsicht herausgelesen haben, versteht er nicht. "Alonso hat nie gesagt, dass er Ferrari verlassen will. Alonso und Ferrari sind immer noch ein siegreiche Verbindung. Fernando verlor den Titel zwei Mal im letzten Rennen, wobei Glück da auch eine Rolle spielte", sagte Briatore.

Damit es dieses Jahr endlich mit dem WM-Titel klappt, müsse Ferrari Alonso ein besseres Auto im Qualifying hinstellen. "Er braucht ein Auto, mit dem er aus den ersten beiden Reihen starten kann. In Maranello müssen sie jetzt rasch eine Lösung finden", stellte er klar. Mit einem härteren Teamkollegen hätte der Spanier keinerlei Probleme. "Fernando hatte noch nie ein Problem mit einem schnellen Teamkollegen. Er ist wie Senna. Ihm ist egal, wer an seiner Seite fährt, das macht ihn zu einem Top-Fahrer", meinte Briatore.

Die Schwierigkeiten, die es 2007 mit Lewis Hamilton bei McLaren gab, hätten nicht an Alonso gelegen, sondern an der Teamführung. "McLaren hat alles getan, um Verwirrung zu streuen. Ein Top-Team muss zwei starke Fahrer handeln können", so der Italiener.


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