Formel 1 - Toro Rosso stellt den STR8 vor

Definitiv ein besseres Auto

Am Montagabend präsentierte Toro Rosso den neuen STR8 in Jerez. Mit deutlich verschönerter Nase soll der neue Bolide in der Gesamtwertung nach oben klettern.
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Motorsport-Magazin.com - Unmittelbar vor den in Jerez beginnenden Testfahrten präsentierte die Scuderia Toro Rosso am Montagabend den neuen Boliden von Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne. Der STR8 ist das achte Modell des Teams und soll den Sprung ins vordere Mittelfeld schaffen. 2012 war das italienische Team deutlich hinter den Erwartungen geblieben und sogar vom achten auf den neunten Rang in der Gesamtwertung abgerutscht.

Wir brauchen vor allem mehr Abtrieb
Daniel Ricciardo

Auffallend am neuen Boliden aus Faenza ist die deutlich verschönerte Nase. Wie bereits die meisten Teams zuvor setzt auch Toro Rosso auf das Vanity Panel, das die Stufennase kaschieren soll. Insgesamt fällt das Design des STR8 etwas konventioneller aus als noch im letzten Jahr.

Optische Vorteile, die aber für Pilot Daniel Ricciardo nicht im Vordergrund stehen. Ihm ist vor allem wichtig, dass sein neuer Renner eine deutliche Steigerung in Sachen Aerodynamik aufweist. "Wir brauchen vor allem mehr Abtrieb", sagte der Australier. "Und ein gutes Entwicklungsprogramm für das gesamte Jahr."

Testfahrten abwarten

Der Australier wird den Boliden als Erster testen und erst dann will er sich ein Urteil bilden. "Auch wenn sie mir sagen, es wäre das beste Ding seit geschnittenem Brot, werde ich nicht zu aufgeregt sein, bis ich nicht selbst gefahren bin und mich wohl fühle", blieb Ricciardo gelassen. Gleichzeitig machte der 23-Jährige kein Geheimnis daraus, dass die Erwartungen in den neuen Boliden hoch sind. "Ich denke, es wird definitiv besser sein als das Auto, welches ich im letzten Jahr gefahren bin."

Im Vergleich zu Sauber, muss ich bei Toro Rosso einige neue Probleme lösen
James Key

Für Toro Rosso geht es 2013 darum, wieder in den Kampf gegen Williams, Force India und Sauber einzugreifen. Dafür hat die Mannschaft aus Faenza ihren Technikdirektor Giorgio Ascanelli gegen den Sauber-Mann James Key ausgetauscht. Nach einem stressigen Winter mit viel Arbeit sieht der Brite zwar klare Verbesserungen am neuen Boliden, zog aber ein gemischtes Fazit. "Im Vergleich zu Sauber, muss ich bei Toro Rosso einige neue Probleme lösen, aber die Mittel dieses Teams sind deutlich größer - sowohl personell als auch technisch"


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