Formel 1 - Rosberg: Beim Heimspiel von 21 auf 10

DRS ist wirklich eine gute Erfindung

Trotz der denkbar schlechtesten Ausgangsposition, verließ Nico Rosberg sein Heimrennen nicht mit leeren Händen - dafür musste der Deutsche aber hart kämpfen.
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Motorsport-Magazin.com - Nico Rosberg startete nach einem verpatzten Regen-Qualifying und einer Strafversetzung um fünf Positionen nach hinten, die ein außerplanmäßiger Getriebewechsel nach sich zog, in Hockenheim nur als 21. in sein Heimspiel. Dementsprechend positiv wollte er nach der Zieldurchfahrt seinen einen gewonnen WM-Punkt für den zehnten Platz bewerten. "Ein Grund zur Freude ist es nun vielleicht nicht gerade, aber zufrieden muss ich damit trotzdem sein, bedenkt man, wo ich losgefahren bin", grinste Rosberg im Anschluss an das zehnte Saisonrennen.

Gerade die Duelle mit dem DRS funktionieren gut. Es ist genau richtig, nicht zu einfach und nicht zu schwer.
Nico Rosberg

Insgesamt habe er einen turbulenten Grand Prix erlebt. "Ich hatte viele Duelle und habe viel überholt. Am Ende geht der eine Punkt in Ordnung", so Rosberg, der sich gar nicht mehr erinnern konnte, wie viele Zweikämpfe er auf dem Weg in die Top-10 zu bestreiten hatte. "Einige davon haben aber wirklich Spaß gemacht", beteuerte der Wiesbadener. Hervorheben wollte er: "Gerade die Duelle mit dem DRS funktionieren gut. Es ist genau richtig, nicht zu einfach und nicht zu schwer - wirklich eine super Erfindung." Im Rennen setzte Rosberg wie Michael Schumacher auf eine Dreistoppstrategie.

Als einer von wenigen Fahrern war er jedoch mit der härten Mischung in sein Heimrennen gestartet - am Ende zahlte sich das aus. Mit Blick auf den aktuellen Gesamtstand, stellte Rosberg, der mit 76 Zählern nach wie vor auf P6 rangiert, fest: "Bis vor ein paar Wochen war es gut - jetzt ist es ein bisschen ernüchternd und nicht mehr so, wie ich es mir erhoffe." Wichtig sei aber immer auch der Blick auf den Quervergleich zu den Vorjahren. "Da ist uns ja ein guter Sprung gelungen, das ist echt in Ordnung - aber wir wollen natürlich immer mehr und nun muss der nächste Schritt kommen", forderte der 27-Jährige weitere Verbesserungen.


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