Formel 1 - Schmiergeld-Affäre: Ecclestone bleibt ruhig

Schwere Vorwürfe

Bernie Ecclestone bleibt nach der Verurteilung von Gerhard Gribkowsky gelassen, dabei erhebt der Richter schwere Vorwürfe. Rückkehr nach Deutschland möglich.

Motorsport-Magazin.com - Nach der Verurteilung von Gerhard Gribkowsky zu achteinhalb Jahren Haft im Rahmen der Schmiergeld-Affäre, sah Bernie Ecclestone dem Geschehen gelassen entgegen. Dabei könnte dem 81-Jährigen eine Anklage wegen Bestechung drohen. Laut dem Vorsitzenden Richter Peter Noll sei Ecclestone die treibende Kraft gewesen und habe Gribkowsky ins Verbrechen geführt. Möglicherweise könnte Ecclestone noch einmal in Deutschland vor Gericht zitiert werden. "Wenn ich gefragt würde, dann ja, natürlich", antwortete Ecclestone auf eine potenzielle Rückkehr vors Gericht. "Sie haben mich schon davor gefragt und ich ging hin."

Ecclestone sieht sich weiter als Opfer in der Schmiergeld-Affäre, in der Gribkowsky 44 Millionen Dollar von Ecclestone kassiert und nicht versteuert haben soll. "Ich denke, Mr. Gribkowsky sagte ihnen (dem Gericht), was er dachte, ihnen erzählen zu müssen", zitiert die Daily Mail den F1-Boss. "Ich denke, dass die Sache abgeschlossen sein sollte, aber wer weiß das schon."


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