Formel 1 - Formel 1 bald in Thailand?

Gespräche über Straßenkurs

Thailand könnte der nächste Straßenkurs im F1-Rennkalender werden. Bernie Ecclestone gab bereits seine Zustimmung, ein Vertrag könnte bald unterzeichnet werden.
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Motorsport-Magazin.com - Bereits 2010 war Red Bull mit einem Show Event zu Gast in Thailand. Damals zog es über 100.000 Zuschauer an die Ratchadamnoen Avenue in Bangkok. Das sei laut Dietrich Mateschitz ein guter Grundstein. "Ich erinnere mich an die vielen Zuschauer, ein Rennen wäre hier sicherlich erfoglreich", meinte der Red Bull-Besitzer gegenüber der Bangkok Post. In Bangkok fand bereits ein entsprechendes Treffen statt, um einen möglichen F1 Grand Prix zu diskutieren.

Thailand könnte bereits in den nächsten zwei bis drei Jahren ein Formel-1-Rennen veranstalten.
Dietrich Mateschitz

Bei diesem Gespräch einigten sich Thailands Tourismus- und Sportminister Chumpol Silpa-archa, der Gouverneur der Sport Behörde Kanokphand Chulakasem, der Red-Bull-Industriechef Chalerm Yoovidhya, sowie ein Formel-1-Vertreter darauf, dass ein Rennen auf einem Kurs mit der Ratchadamnoen Avenue ausgetragen werden solle. Anstatt eine teure Rennstrecke in Pattaya zu errichten, soll Thailand als weiterer Straßenkurs in den Formel-1-Kalender aufgenommen werden. "Die Idee ist gut. Thailand könnte bereits in den nächsten zwei bis drei Jahren ein Formel-1-Rennen veranstalten", erklärte Mateschitz.

Aktuell muss zwar noch viel besprochen werden, aber "Ecclestone hat der Idee zugestimmt. Vielleicht unterschreiben wir schon in Kürze ein Abkommen", so Mateschitz, der sich zurzeit zur Beerdigung von Chaleo Yoovidhya, dem Vater von Chalerm, in Bangkok befindet. Wie lange es letztlich dauern wird, bis Thailand eine offizielle Genehmigung erhält, vermochte der Österreicher jedoch nicht zu sagen. "Ich weiß es nicht. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Über weitere Details kann ich nicht sprechen, weil diese nicht in meiner Verantwortung liegen. Alles, was ich jedoch sagen kann, ist, dass ein Rennen hier in den nächsten zwei bis drei Jahren stattfinden könnte", so Mateschitz abschließend.


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