Formel 1 - Indien erwartet volles Haus bei GP-Premiere

Erste Kartenverkäufe sind vielversprechend

Aufgrund der guten ersten Vorverkäufe für den Indien Grand Prix im Oktober erwarten die Veranstalter ein volles Haus.
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Motorsport-Magazin.com - Nach den ersten Kartenverkäufen für die Grand-Prix-Premiere in Indien zu urteilen, können die Veranstalter ein volles Haus erwarten, wenn am 30. Oktober das Rennen auf dem Buddh International Circuit über die Bühne geht. Am Samstag wurden in den ersten drei Stunden des Vorverkaufs bereits Karten im Wert von rund 190.000 Euro abgesetzt, das steigerte sich in den vergangenen Tagen auf einen Kartenumsatz von rund 750.000 Euro.

Wir haben so eine Reaktion wirklich erwartet. Immerhin ist es das erste Formel-1-Rennen in Indien und der Beginn des Vorverkaufs wurde herbei gesehnt
Ashish Hemrajani

"Wir haben so eine Reaktion wirklich erwartet. Immerhin ist es das erste Formel-1-Rennen in Indien und der Beginn des Vorverkaufs wurde herbei gesehnt. Bislang haben wir Karten im Wert von mehr als 50 Millionen Rupien (rund 750.000 Euro) abgesetzt. Wir wussten, die Reaktion würde gut sein und wir sind zufrieden", erklärte Ashish Hemrajani vom Ticketpartner der Rennveranstalter gegenüber Reuters. Er meinte, abgesehen von Cricket und dem Kino würde man solche Verkäufe nicht erzielen können.

Bald gibt es Reisepakete

Die meisten Karten sind nach Hemrajanis Meinung bisher an Leute in und um Delhi verkauft worden, bald will man aber auch Pakete für Ausländer anbieten, die Reise und Unterbringung beinhalten. "Es wird bald noch etwas zulegen", sagte Hemrajani. Bernie Ecclestone lobte den Kurs bereits vorige Woche und Karun Chandhok musste am Samstag beim Beginn des Kartenverkaufs auch noch einmal die Werbetrommel rühren. "Als ich voriges Jahr im April zum ersten Mal dort war, sah ich viel Dreck und ein paar Teiche. Die Höhenunterschiede, die sie geschaffen haben, sind sehr, sehr beeindruckend... das verschafft dem Kurs Charakter", sagte er.

Ich denke, es gibt da zwei bis drei besondere Kurven, die doppelt so breit sind, um das Überholen zu fördern
Karun Chandhok

Und auch das Layout gefällt dem Inder. "Ich denke, es gibt da zwei bis drei besondere Kurven, die doppelt so breit sind, um das Überholen zu fördern. Das ist die erste Strecke der Welt; in der es Überholzonen gibt, die von Fahrern und Charlie Whiting vorgeschlagen wurden", meinte Chandhok. Auch Narain Karthikeyan, der beim Indien Grand Prix wieder im HRT wird sitzen dürfen, zeigte sich begeistert: "Zu einigen Kurven baue ich sofort eine Beziehung auf. Es gibt viele Überholmöglichkeiten und ich habe vier bis fünf solcher Orte gesehen", erklärte er.


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