DTM - Interview - Arno Zensen: Vorfreude auf Herausforderung

Greenhorn und Routinier im Team

Das Audi Team Rosberg geht in diesem Jahr mit zwei neuen Fahrern in die Saison. Teamchef Arno Zensen freut sich auf die neue Herausforderung.

Motorsport-Magazin.com - Mit Jamie Green und Nico Müller starten zwei neue Piloten für Ihr Team. Wie gehen Sie mit dieser Situation um?
Arno Zensen: Zunächst einmal freuen wir uns über diese Herausforderung. Mit Jamie (Green) haben wir zum ersten Mal einen richtig erfahrenen Piloten in unserem Team. Er ist seit zehn Jahren in der DTM unterwegs und wartet wie wir auch auf den ersten Titel. Jamie war schon oft bei uns in der Firma und hat intensiv mit den Ingenieuren gearbeitet. Wir freuen uns, dass er bei uns ist.

Mit Nico Müller haben Sie auch einen absoluten Neuling im Team...
Arno Zensen: Alles, was wir zuvor an positiven Dingen über Nico gehört hatten, hat sich mehr als bestätigt. Er ist ein sympathischer, aufgeschlossener und toller Kerl, der heiß auf die DTM ist. Und dass er richtig gut Auto fahren kann, hat er ja schon mehrmals gezeigt.

Nico Müller debütiert im Team Rosberg - Foto: Audi

Ist es schwierig, als Teamchef Greenhorn und Routinier zusammenzubringen?
Arno Zensen: Überhaupt nicht, das ist eine tolle Aufgabe. Wir haben schon während unserer Fitnesswoche gemerkt, dass sich Jamie und Nico prima verstehen und sehr gut zusammenpassen. Jamie spielt ein bisschen den Lehrmeister und Nico nimmt es dankend an. Beide haben verstanden, worum es in diesem Jahr geht und geben alles dafür – das kann ich jetzt schon sagen, obwohl wir noch keinen Kilometer gefahren sind.

Was ist der aktuelle Stand der Vorbereitung?
Arno Zensen: Alles läuft nach Plan. Ein Teil der Mannschaft ist in Ingolstadt und baut unser erstes Einsatzauto auf, der andere Teil bereitet das Equipment vor und trainiert an unserem Simulator zweimal am Tag Boxenstopps. Und alle gemeinsam können kaum erwarten, dass es endlich auf die Strecke geht.

Was sind Ihre Ziele für die Saison 2014?
Arno Zensen: Das Jahr 2013 war schlecht, darum brauchen wir nicht herumzureden. Unser erstes Ziel ist es, an 2012 anzuknüpfen und in dieser Saison das beste Audi-Team zu sein. Und dann wollen wir natürlich ein Wort im Titelkampf mitreden.


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