DTM - Da Costa, Müller und Wickens auf Abwegen

Training mit RB Leipzig

Da die Saison noch nicht begonnen hat, haben sich Nico Müller, Antonio Felix da Costa und Robert Wickens eine andere Trainingsmethode überlegt: Fußball.

Motorsport-Magazin.com - Die Vorbereitung der DTM-Fahrer auf die Saison 2014 läuft auf vollen Touren - und dabei stehen auch ungewöhnliche Trainingseinheiten auf dem Programm. Nico Müller (Audi), Antonio Felix da Costa (BMW) und Robert Wickens (Mercedes-Benz) haben dem Fußball-Drittligisten RB Leipzig einen Besuch abgestattet. Nachdem das DTM-Trio am Sonntag den 1:0-Erfolg der Bullen im Spitzenspiel gegen den VfL Osnabrück als Gäste auf der Tribüne verfolgt hatte, trainierten die drei Fahrer am Montagvormittag in Leipzig gemeinsam mit der Mannschaft.

Ich war nicht der Beste, höchstens der am wenigsten Schlechte.
Antonio Felix da Costa

"Das Programm hat uns richtig viel Spaß gemacht. Das war eine schöne Geschichte", sagte der Schweizer Nico Müller. Zunächst absolvierten die DTM-Piloten ein spezielles Aufwärmprogramm mit dem früheren Weltklasse-Stabhochspringer Tim Lobinger, der heute als Athletik-Trainer bei RB Leipzig tätig ist.

Danach kam auch der Ball ins Spiel, wobei Antonio Felix da Costa eine gute Figur machte. "Ich war nicht der Beste, höchstens der am wenigsten Schlechte", sagte der Portugiese: "Es ist erstaunlich, wie hoch das Niveau schon in der dritten Liga ist." Beim abschließenden Elfmeterschießen war Robert Wickens am nächsten an einem Erfolgserlebnis dran, als er die Latte traf. "Das war echt ein gutes Training - auch für uns Rennfahrer. Ich habe früher in der Schule mal Fußball gespielt", sagte der Kanadier.

Man hat gesehen, dass der eine oder andere schon mal einen guten Ball gespielt hat.
Alexander Zorniger

Positiv angetan von den DTM-Piloten war auch RB-Trainer Alexander Zorniger. "Man hat gesehen, dass der eine oder andere schon mal einen guten Ball gespielt hat. Aber das Wichtigste war, dass die Jungs Spaß bei uns hatten", sagte Zorniger. Auf jeden Fall waren die Piloten für RB Leipzig schon einmal gute Glücksbringer. "Sie müssten jetzt eigentlich zu jedem Heimspiel kommen", sagte Red-Bull-Sportdirektor Ralf Rangnick, der die drei Fahrer am Sonntag im Stadion begrüßt hatte.

Schon fest eingeplant ist der Gegenbesuch der Fußballer bei der DTM. Spieler und Teamverantwortliche haben sich schon das zweite DTM-Saisonrennen am 18. Mai in Oschersleben fest im Kalender notiert - dann vielleicht schon als künftiger Zweitligist.


Weitere Inhalte:

Motorsport-Magazin.com fragt
Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x