DTM - Marquardt: Bruno ist verdient Meister geworden

Lamm findet kaum Worte

Während Jens Marquardt die Arbeit von BMW und speziell Schnitzer lobte, konnte Charly Lamm vor Freude kaum sprechen.
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Motorsport-Magazin.com - BMW hat im Comeback-Jahr alles abgeräumt, was es abzuräumen gab. Sowohl der Fahrertitel mit Bruno Spengler als auch der Sieg in der Team- und in der Herstellerwertung geht an die Münchner. Dementsprechend groß war die Freude bei Motorsportchef Jens Marquardt, der die harte Arbeit seiner Leute betonte. "Ich kann mich nur bedanken, sie haben sehr hart gearbeitet, ein gutes Auto entwickelt", erklärte Marquardt. "Wir haben drei tolle Teams, sechs tolle Fahrer und wir haben uns weiterentwickelt, als wir gemerkt haben, dass wir zulegen müssen", spielte er auf einen nicht unbedingt vielversprechenden Saisonstart an. Mit dem ersten Sieg durch Bruno Spengler auf dem Lausitzring wendete sich jedoch das Blatt. Es folgten vier weitere Siege, drei von Spengler, einer von Augusto Farfus.

Bruno war unglaublich, BMW auch - ich bin stolz auf die Mannschaft.
Charly Lamm

"Bruno ist verdient Meister geworden", meinte Marquardt und sprach der Mannschaft von Schnitzer ein großes Lob aus. "Ich bin sehr, sehr stolz auf das, was sie zusammen erreicht haben." Teamchef Charly Lamm konnte seine Freude kaum in Worte fassen. "Unbeschreiblich, was für ein Rennen, was für eine Saison! Ein Knüller, so ein Abschluss! Bruno war unglaublich, BMW auch - ich bin stolz auf die Mannschaft. Sie hat alles gegeben beim Stopp, unglaublich", stammelte er. "Ich konnte nicht zählen, wie viele ich eben schon umarmt habe."

Lob für die Verantwortlichen

Marquardt lobte neben der Leistung seiner eigenen Mannschaft auch die Organisatoren und Verantwortlichen, die mit dem neuen Reglement für die Saison 2012 einen "Riesenjob" geleistet hätten. Das habe für eine spannende Saison bis zum Ende gesorgt, die letztendlich um vier Punkte entschieden wurde. Am meisten hätten diese Saison jedoch die Zuschauer gewonnen. Am Finalwochenende fanden 128.000 Fans den Weg ins Badische Motodrom.

"Jetzt genießen wir erst einmal ausgiebig den Moment und schauen dann auf 2013", wollte er noch nicht die nächste Saison planen. "Man hat diese Saison gesehen, dass sich die Kräfteverhältnisse immer wieder verschoben haben - das macht die DTM aus. Wir kämpfen auf der Strecke, abseits der Strecke arbeiten wir gut zusammen", hob er hervor. "Wir sind gut in die Serie aufgenommen worden und wir können uns auf 2013 freuen."


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