Dakar - Speedbrain-Team zwischen Lachen und Weinen

Es war echt knüppelhart

Die Piloten des Speedbrain-Teams erlebten bei der Rallye Dakar die Herausforderung ihres Lebens und sind voller Stolz im Ziel angekommen.

Motorsport-Magazin.com - Die letzte Etappe der diesjährigen Dakar war das erwartete "Schaulaufen" zum Abschluss einer extrem harten Rallye. Auf die Fahrer warteten keine besonderen Herausforderungen mehr, allerdings nochmals eine sehr abwechslungsreiche Strecke. Die drei Fahrer des Speedbrain Rally Teams brachten ihre Bikes einmal mehr zuverlässig ins Ziel und freuten sich dort über das fantastische Abenteuer, das sie gemeinsam bestanden haben.

Es war ein tolles Erlebnis, das wir alle sicher nie vergessen werden.
Chavo Salvatierra

Für das Speedbrain Rally Team brachte die Dakar 2014 Höhen und Tiefen. Als abschließendes Fazit bleibt festzustellen, dass die Speedbrain 450 Rallye sich als zuverlässiges Fahrzeug bewährt hat. Leider waren aber auch die Ausfälle der Topfahrer Alessandro Botturi und Jeremias Israel Esquerre zu beklagen; Botturi wurde gleich zu Beginn der Rallye ein tückisches Dünenfeld zum Verhängnis, Israel hatte einen unglücklichen Rennunfall.

Herausragendes Ergebnis für das Speedbrain Kundensportteam ist der 2. Platz in der Gesamtwertung der Superproduction Klasse für den Bolivianer "Chavo" Salvatierra. "Es war ein tolles Erlebnis, das wir alle sicher nie vergessen werden", strahlte Chavo Salvatierra im Ziel. "Und wir sind alle froh, die Herausforderung erfolgreich bestanden zu haben."

Alle drei Speedbrain Fahrer, die ins Ziel kamen, liegen in den Top-10 dieser Klasse. Darüber hinaus ist Speedbrain zweitbester europäischer Hersteller bei der Dakar. Bemerkenswert ist außerdem, dass bei über 180 Startern zwei Speedbrain Piloten in den Top-20 der Gesamtwertung landeten. "An jedem Tag hatte diese Dakar eine neue Herausforderung. Das war echt knüppelhart. Jetzt feiern wir erst einmal, dass wir zusammen angekommen sind", jubelte Paolo Ceci."Ich freue mich auch besonders, dass ich gegen Ende der Rallye noch einmal deutlich zulegen konnte und so noch in die Top-20 fuhr."

An jedem Tag hatte diese Dakar eine neue Herausforderung. Das war echt knüppelhart.
Paolo Ceci

Pedro Oliveira war ebenfalls erleichtert, endlich im Ziel zu sein. "Das war eine der härtesten Herausforderungen, die ich bislang erlebt habe. Und am Ende bin ich mit dem 24. Platz in der Gesamtwertung hochzufrieden." Teamkoordinator Ulrich Hanus sprach von einem weinenden und einem lachenden Auge: "Schade, dass Alessandro Botturi und Jeremias Israel nicht ins Ziel kamen. Sie hätten es wirklich verdient gehabt. Auf der anderen Seite zeigten Chavo, Paolo und Pedro fantastische Leistungen und haben sich in ihrer Klasse hervorragend platziert. Wir sind auch stolz auf die Speedbrain 450 Rally, die ihre Zuverlässigkeit mehr als bewiesen hat. Ich glaube, dass unser komplettes Rallyesportpaket mit einem riesigen Teamgeist toll funktioniert hat."


Weitere Inhalte:

Facebook
Wir suchen Mitarbeiter
x