Louis Rossi fuhr ein gutes Qualifying zum ersten Grand Prix des Jahres auf dem Losail Circuit in Katar. Nachdem Rossi im dritten Freien Training der Moto3-Klasse durch einen Konzentrationsfehler stürzte, fand er am Samstag zu alter und besserer Form zurück und kämpfte sogar um die Poleposition. In der 13. Runde unterbot er mit einer Zeit von 2:08.303 seine bisherige Trainingsbestzeit um über eine Sekunde und wurde schließlich Dritter.
Wie ein kleiner Sieg
Rossi sagte: "Ich denke, es ist ein großartiger Tag für das Team, denn wir haben sehr hart während des Winters gearbeitet. Es ist wie ein kleiner Sieg für uns. Das Erste, was ich sagen muss, ist ein Dankeschön an Dirk, der eine gute Entscheidung mit dem Bike getroffen hat und ich bin wirklich glücklich mit dem Team und mit meinen Mechanikern. Mit ihnen zusammen zu arbeiten, ist wirklich schön und ich fühle mich immer sehr sicher mit dem Bike."
Cheftechniker Norman Rank meinte: "Ich bin jetzt noch mehr überzeugt von Louis als ich es vorher schon war. Er hat super gearbeitet, hat einen kleinen Ausrutscher im Training gehabt, aber das kann passieren. Heute hat er gezeigt, was in ihm steckt. Das Motorrad hat super funktioniert. FTR hat uns eine super Basis gegeben. Das Getriebe war nicht optimal, aber es ist für alle gleich. Eine neue Klasse und eine neue Strecke für das Motorrad. Ich denke, da ist die erste Reihe beim ersten Grand Prix nicht ganz schlecht - da haben wir nicht viel verkehrt gemacht."
Wie ein Traum
Teamchef Dirk Heidolf erklärte: "Es ist wie ein Traum. Wir haben natürlich gehofft, dass wir an die Leistung der ersten drei Trainings anknüpfen können. Wir wussten, dass er im dritten Freien Training einen Fehler gemacht hat, sonst wäre es für uns rein realistisch schon möglich gewesen, zwischen Platz fünf und acht zu landen, denn das Potential ist da. Dass es natürlich heute so eng wird und wir um die Pole mitfahren, das ist wahnsinnig toll. Die Jungs haben einen großen Job gemacht. Auch noch mal ein großes Lob an FTR, die haben über den Winter super Arbeit geleistet. Mit dem Honda-Motor funktioniert das echt perfekt. Louis ist heute über sich hinausgewachsen. Er meinte, es war alles jederzeit sicher gefahren."

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