In Doha hat es nun doch endlich geklappt und ich habe die ersten Punkte eingefahren. Bis dahin war es ein langer, steiniger Weg - ich wurde oft von technischen Problemen zurückgeworfen. Umso schöner war dann natürlich das Gefühl, als ich in Doha als Vierter über die Ziellinie fuhr. Hätte das Rennen noch zwei Minuten länger gedauert, hätte ich wahrscheinlich auch noch Tom Biagi überholt und wäre aufs Podium gerast. Aber ja, ich bin auch so sehr zufrieden.

Es blieb nicht alles heil, Foto: Speedcar Series
Es blieb nicht alles heil, Foto: Speedcar Series

Dieses Wochenende steht der vierte Lauf der Speedcar Serie an und zwar auf meiner Heimstrecke in Dubai. Ich kenne das Dubai Autodrome in- und auswendig, das sollte mir einen Vorteil gegenüber den anderen Fahrern bringen. Dazu kommt, dass ich nach meinem vierten Platz in Doha allen gezeigt habe, was ich drauf habe. Ich werde also umso mehr Gas geben, um das in mich gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen.

Auch die technischen Probleme haben wir mittlerweile hoffentlich im Griff, aber nachdem alles, was kaputt werden kann, schon mindestens einmal kaputt war, müsste ich schon ziemliches Pech haben. Und das kann ich mir an meinem Geburtstag nur schwer vorstellen. Eigentlich erstaunlich, wenn man bedenkt, dass ich mit meinen (noch) 20 Jahren mit so profilierten Fahrern wie Johnny Herbert, Jean Alesi oder Jacques Villeneuve um die Wette fahre.

Haltet mir auf alle Fälle die Daumen für ein Wochenende ohne technische Schwierigkeiten, dann versichere ich euch, dass ich aufs Podium fahre!

Bis bald, ciao ciao
Euer Chris