Für BMW war es ein perfekter Auftakt in die Saison 2007. Nach zwei eindrucksvollen Rennen durften Jörg Müller, Augusto Farfus und Andy Priaulx vor 33.000 Zuschauern auf das Podest klettern. Selbstverständlich war die Laune bei den Münchner nach den Triumphfahrten von Brasilien groß.

Augusto Farfus war nach den Rennen sprachlos. Der Brasilianer fuhr zum ersten Mal einen WTCC-Lauf in einem heckgetriebenen Fahrzeug und überzeugte auf ganzer Linie. Zusätzliche Motivation erhielt der Lokalmatador von seinen Fans auf den Tribünen. "Eine Laola-Welle vor dem Start eines WTCC-Rennens sieht man nicht alle Tage. Das war ein Auftakt nach Maß", berichtet Farfus.

Jörg Müller war nach seinem Erfolg im ersten Rennen mit dem Auftakt der Saison zufrieden. "Im vergangenen Jahr lief es bei mir zu Beginn der Saison noch nicht so gut und ich habe viele Punkte im WM-Kampf liegen lassen. Diesmal ist mir ein fantastischer Start in die Saison gelungen", so Müller.

BMW-Piloten liegen gleichauf

Müller kommt durch seinen Sieg und den dritten Platz im zweiten Lauf auf 16 Zähler. Gleiches gilt für den Sieger des zweiten Rennens, Farfus. Auch Priaulx, der zwar kein Lauf gewann, kommt dank zwei zweiten Plätzen auf 16 Punkte. Müller analysierte dieses Phänomen nach dem Rennen trocken: "Für Andy, Augusto und mich geht die Saison in Zandvoort wieder bei Null los.

Die verbleibenden 20 Läufe der Tourenwagen-WM versprechen also viel Spannung. Dies sieht auf Andy Priaulx so, der in Curitiba das Maximum aus seinem Wagen herausholte: "Ich bin sehr froh über das Resultat, denn im Verlauf des Wochenendes lief nicht alles nach Plan. Uns erwartet 2007 sicher ein extrem spannender Kampf um den Titel. Ich freue mich auf die Herausforderung."