Die Voraussetzungen: Ein Fußballstadion, zwei Asphaltbahnen, begeisterte Zuschauer, verschiedene Rennfahrzeuge und einige der besten Fahrer aus fast allen Rennserien. Alles zusammen ergibt das Race of Champions im Pariser Stade de France.

Bei der Jagd nach dem Titel des besten Rennfahrers duellierten sich wie in den Vorjahren jeweils die Rallye- und die GP-Piloten. Einfach hatten es die Fahrer nicht. Der Wettergott schickte immer wieder Regentropfen gen Erde, welche die Strecke vor allem auf der Innenbahn sehr rutschig machten.

Bei den Rallye-Assen schafften es Weltmeister Sebastien Loeb und Colin McRae in das Finale. Für Loeb war das eine klare Geschichte: Der Franzose besiegte den Schotten und zog damit ins Superfinale ein. In der Rennfahrergruppe standen DTM-Fahrer Mattias Ekström und ChampCar-Meister Sebastien Bourdais im Finale. Ekström hatte sich zuvor gegen den Ex-ROC-Sieger Heikki Kovalainen um wenige Tausendstel durchgesetzt. Im Racing-Finale machte es ihm Bourdais einfach: Der Franzose krachte mit seinem Auto in die Streckenbegrenzung und schied damit aus.

Im großen Superfinale trafen somit Mattias Ekström und Sebastien Loeb aufeinander. Den Champion of Champions ermittelten beide in einer Best-of-Three-Serie. Den dritten Lauf konnten sich die Finalisten jedoch sparen: Ekström gewann mit 2:0, nachdem er zuerst den Rallye- und dann den Sportwagen-Abschnitt für sich entschied und somit die Nachfolge seines Finalgegners antreten durfte.