Die geförderten Fahrer der Formel BMW Deutschland 2006 stehen fest. Am Lizenzlehrgang im spanischen Valencia nahmen 27 Fahrer teil, von denen 17 im Anschluss zu einem speziellen Sichtungslehrgang eingeladen wurden. Vier viel versprechende Nachwuchspiloten konnten die Jury von ihrem speziellen Talent überzeugen: Die beiden Deutschen Jens Klingmann und Maximilian Wissel sowie Josef Kral aus Tschechien und Fabio Leimer aus der Schweiz.

Seit heute ist es offiziell: Die 15 und 16 Jahre alten Fahrer starten in der Formel BMW Deutschland 2006 und erhalten als Formel BMW Junioren eine spezielle Förderung. Der Niederländer Nick de Bruijn ergänzt die Juniorengruppe. Als zweitbester Rookie der Formel BMW Saison 2005 bekommt er ebenfalls das Förderpaket. Der Rookiesieger Nicolas Hülkenberg verzichtet auf die Unterstützung, da er im kommenden Jahr in einer anderen Rennserie antritt.

Neben der finanziellen Hilfe in Höhe von 50.000 Euro nehmen die Piloten an einem eigens für sie konzipierten Ausbildungs- und Coachingprogramm teil, das unter anderem Themen wie Fahrtechnik, Chassis-Setup, Sponsoring, Fitness und Medien umfasst. Hierbei profitieren die Youngster von der jahrelangen Erfahrung von BMW Motorsport im Nachwuchsbereich und von der Unterstützung des BMW Sauber F1 Teams.

"Bei unserem Konzept geht es nicht nur ums Autofahren. Im Formel BMW Ausbildungs- und Coachingprogramm lernen unsere Junioren alles, was sie brauchen, um sich in der großen Welt des Motorsports zu behaupten", sagt BMW Motorsport Direktor Mario Theissen. Die meisten Nachwuchspiloten kommen aus dem Kart-Sport und saßen beim Lizenzlehrgang erstmals in einem Formel-Auto: Im Formel BMW Racing Center in Valencia brachten erfahrene Instruktoren den Talenten den richtigen Umgang mit dem 140 PS starken FB02 bei. Das Finden der Ideallinie und der richtigen Bremspunkte standen ebenso auf dem Lehrplan wie Theorieunterricht in Fahrphysik, Flaggenkunde oder der Ablauf von Rennveranstaltungen.

Die Internationalität der Formel BMW spiegelte sich auch in den Lehrgängen wider. Die 27 Fahrer des Lizenzlehrgangs kamen aus zehn Ländern: Deutschland, Argentinien, Frankreich, Niederlanden, Österreich, Schweiz, Slowenien, Rumänien, Russland und Tschechien.