Am kommenden Sonntag startet die A1 GP Serie in Brands Hatch in ihre erste Saison. Mit von der Partie werden dann auch Österreich, Japan und Italien sein. Diese drei Länder meldeten am Montag offiziell ihre Teilnahme an.

Nachdem die drei Späteinsteiger die ersten beiden offiziellen Tests in Silverstone und Le Castellet verpasst haben, durften sie am Montag in Silverstone ihre ersten Erfahrungen mit dem A1-Auto sammeln.

Der Fahrer des österreichischen Teams steht dabei schon fest: Mathias Lauda wird für das Team seines Vaters Niki und Ex-Champion Keke Rosberg an den Start gehen. Für das italienische Team rund um Ex-GP-Pilot Piercarlo Ghinzani werden Matteo Bobbi, Gimmy Bruni, Daniel La Rosa sowie Enrico Toccacelo gehandelt.

Das japanische Team schickt unterdessen den ehemaligen F1-Tester Ryo Fukuda in einem von Carlin Motorsport betreuten Wagen ins Rennen. Den Shakedown am Montag absolvierte allerdings noch Ex-F1-Pilot Hideki Noda.

Mit den drei Neuzugängen ist das Starterfeld von 25 Nationen vollständig. Die Fahrer werden aber nicht vor dem Anmeldeschluss am Donnerstag bekannt gegeben werden.

"Wenn unsere 25 A1-Motoren an diesem Wochenende das erste Mal befeuert werden, dann betritt A1 Grand Prix eine neue Dimension", so der federführende Scheich Maktoum. "Nachdem alles als die Vision eines einzigen Mannes begonnen hat, bin ich nach drei Jahren Planung und harter Arbeit stolz Millionen von Fans rund um die Welt den World Cup des Motorsports präsentieren zu können."

Neben den drei Neulingen waren am Montag auch jene Länderteams zu einem letzten offiziellen Test in Silverstone aktiv, die beim ersten Test an gleicher Stelle noch nicht teilnehmen konnten. Dazu gehörte auch das deutsche Team, welches heute erstmals in einem schwarz-rot-goldenen Boliden ausrückte. Am Steuer saß der F3 Euro Series Pilot und Speed Academy Kandidat Adrian Sutil.