Das war sie also: Die Saison 2005 im Porsche Michelin Supercup. Normalerweise waren in dieser Saison alle Rennen des Supercups auch superspannend.

Es gab packende Rennen, viele Überholmanöver und viele verschiedene Gewinner. Doch beim Saisonfinale in Spa-Francorchamps bekamen die Fans einen eher weniger spannenden Finallauf auf der nassen Ardennenachterbahn zu sehen.

Obwohl in den vorangegangen Rennen meistens die gleichen drei bis vier Fahrer vorne waren, erlebten wir eine abwechslungsreiche Saison, in welcher das Team Lechner mit allen Fahrern ziemlich dominierte.

Mit Alessandro Zampedri erhielt die packendste Supercup Saison seit langem zudem nicht nur einen würdigen und verdienten Meister. Der Italiener, der schon beim vorletzten Rennen in Monza seinen Titelgewinn feiern durfte, war auch ein Überraschungssieger.

Denn vor Saisonbeginn hätten wohl nur die wenigsten unter den Experten damit gerechnet, dass Zampedri am Ende ganz oben auf dem Siegerpodest stehen würde. Obwohl er also zu Jahresbeginn nicht zu den Favoriten zählte, konnte er sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen.

Ein Grund dafür war mit Sicherheit, dass er sich im Team Lechner wohl gefühlt hat. Eine angenehme Stimmung im Team ist für einen Rennfahrer immer wichtig und ein Schlüssel zum Erfolg. Somit trägt sein Team einen großen Anteil an seinem Titelgewinn.

In seiner Funktion als Rahmenrennen der Formel 1 ist der Porsche Michelin Supercup auf alle Fälle sinnvoll. Es ist ein tolles Auto, welches äußerst seriennah ist, aber dennoch spannende Rennen bietet.