So schwierige Bedingungen wie im heutigen Qualifying gab es in der Formel BMW schon lange nicht mehr. Trotzdem meisterten die meisten Piloten diese Herausforderung mit Bravour. Allen voran Jens Klingmann, der dank der Doppel-Pole auf dem besten Wege ist, seinen Doppel-Sieg vom EuroSpeedway zu wiederholen.
"Die Bedingungen waren schon komisch. Mal regnete es, dann war es wieder trocken. Für mich lief alles super", berichtet der Leimener im Gespräch mit motorsport-magazin.com. "Auch im Rennen sollten wir gut stehen." Klingmann war es, der Marco Wittmann in den letzten Sekunden die Pole Position für den ersten Lauf wegschnappte. "Bis zur vorletzten Minute lag ich auf der ersten Position. Dann wurde leider schon abgewunken und ich konnte keine weitere Runde fahren", so Wittmann.
Auch der Junge mit der roten Kappe konnte die schwierigen Bedingungen bestätigen. "Am Anfang mussten wir sogar mit Regenreifen auf die Strecke fahren. Als wir dann auf Slicks wechselten, war es im Schöller-S noch ganz schön rutschig. Da stand noch richtig viel Wasser", berichtet Wittmann.
Eine tolle Leistung zeigte Jens Höing. Trotz vieler Drifts und einem Dreher konnte der Berliner auf im zweiten Zeittraining auf Platz fünf fahren. "So gut war ich bisher noch nie. Bei den wechselhaften Bedingungen macht das Fahren noch viel mehr Spaß als sonst", sagte Höing, der kurz vor dem Qualifying noch ins Hotel fuhr, da es ihm nicht so gut ging, gegenüber motorsport-magazin.com.
Auf die Frage, ob er im Rennen angreifen oder eher die Position halten will, fragte der GU-Racing-Pilot erstaunt: "Das ist nicht ernst gemeint, oder? Ich bin ein echter Racer und will immer nach vorne!". Wie weit er es tatsächlich schafft und wer das Rennen für sich entscheidet, wird sich erst im morgigen Rennen klären.

diese Formel BMW Nachricht