Die Plätze zwölf und 13 waren nicht unbedingt das, was sich Jens Höing vor dem Wochenende erhofft hat. Wie schon in Oschersleben startet der GU-Racing-Pilot auch auf dem EuroSpeedway nur aus dem vorderen Mittelfeld. "Natürlich kann ich nicht zufrieden sein", berichtet Höing motorsport-magazin.com. "Meine Position kann man schön mit dem Fußball vergleichen - der zwölfte Platz reicht weder für den UEFA-Cup noch steige ich ab. Ich kann damit leben, denn ich weiß, dass ich mich steigern kann. Aber woran es liegt, weiß ich nicht. Daher bin ich enttäuscht."

Dass im Rennen noch alles möglich ist, zeigte Höing vor zwei Wochen beim Saisonauftakt. Dort fuhr er von hinten ganz weit nach vorne, bis ihn ein technischer Defekt stoppte. "In Oschersleben bin ich von 14 gestartet und war noch in der ersten Runde Fünfter. Ich habe also neun Plätze gutmachen können. Wenn mir das morgen gelingt, bin ich auf einer Podiumsposition. Es ist alles möglich, ich muss nur zusehen, gut durch die erste Kurve zu kommen."

Trotz einer nicht optimalen Ausgangsposition war Jens Höing nach der Qualifikation schon wieder für den ein oder anderen Scherz zu haben. "Oschersleben und der EuroSpeedway liegen beide im Osten. Beide scheinen mir nicht zu liegen, unabhängig von der Lage", so Höing.