Schon an seinem ersten Freitag in der Formel BMW stand Marco Wittmann im Rampenlicht. Nicht nur, weil sein Manager auch einen gewissen Michael Schumacher unter Vertrag hat; Marco fuhr in beiden Qualifyingsessions für den Formel BMW Saisonauftakt in Oschersleben die Pole Position ein. "Ich war mit der Pole absolut happy - als Rookie gleich erster Platz, das war super", sagte er zu motorsport-magazin.com.
In seinem ersten Rennen lief es dann nicht mehr ganz so perfekt. "Ich bin am Start direkt zurückgefallen, war in der ersten Kurve nur 5. oder 6 - das war ärgerlich", analysierte er für uns. Marcos großes Problem war, dass er noch nie einen Start geübt hatte. "Das haben wir etwas verschlafen, war unser Fehler", gestand er. So ließ er vorsichtshalber im Grid gleich einige Zentimeter Platz zur Linie und kam nicht besonders gut weg. "Ansonsten war das Rennen gut. Ich bin mit einem Podestplatz im ersten Rennen zufrieden."
Dem Startgetümmel in der ersten Kurve konnte er geradeso außen ausweichen, danach setzte er zur Aufholjagd an, kam letztlich aber nicht am Zweitplatzierten Niall Quinn vorbei. "Die erste Hälfte war ziemlich einfach, ich versuchte Philipp einzuholen, hatte aber nicht ganz die nötige Pace", beschrieb Quinn motorsport-magazin.com sein Rennen. "Nachdem Marco den Fahrer hinter mir überholt hatte, war es schwieriger. Er war schneller als ich und ich musste auf den letzten Runden alles geben, um ihn hinter mir zu halten."
Quinns Ausgangsposition im 2. Lauf am Sonntag ist ungleich schlechter als die von Wittmann. "Von Platz 8 wird es schwieriger", sagt Quinn, "aber vielleicht ist ein Podestplatz drin." Dieses Ziel verfolgt auch Wittmann. "Leider können wir bis morgen keine Starts mehr üben, also hoffe ich, dass mir der Start besser gelingt. Die Pace ist im Rennen gut, ich konnte aufschließen und hoffe, dass es genauso gut, wenn nicht sogar besser läuft."

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