Eine gute Vorbereitung ist die Basis für ein erfolgreiches Rennwochenende. Das wissen auch die 21 jungen Fahrer der Formel BMW Deutschland, die vom 19. bis 21. Mai in Oschersleben antreten. "Ich umrunde am Donnerstagabend die Strecke zu Fuß und präge mir markante Punkte ein", erzählt der Meisterschaftsführende Christian Vietoris (Lissendorf/Josef Kaufmann Racing). In Einzelgesprächen unter Leitung von Josef Kaufmann wird mit dem 17-Jährigen und seinen Teamkollegen Nick de Bruijn (NLD) und Patrick Kronenberger (Friedrichshafen) die Ideallinie besprochen.
"Wir können in der Abstimmung auf gute Fahrzeugdaten aus dem vergangenen Jahr zurück greifen", erläutert Kaufmann, dessen Schützling Nicolas Hülkenberg 2005 ein Rennen in Oschersleben gewann und anschließend Meister wurde. "In Oschersleben kommt es weniger auf die Höchstgeschwindigkeit, sondern mehr auf das ausgewogene Set-up des Formel BMW Fahrwerks an. Die Strecke ist die langsamste im Kalender, dafür besitzt sie die härtesten Schikanen mit hohen Randsteinen", sagt BMW Werksfahrer Jörg Müller.
Um die Strecke optimal kennen zu lernen, setzt der Schweizer Devis Schwägli (Team Kath Racing) am liebsten auf eine Fahrt mit dem Quad. "Fahrend kann ich mir die Ideallinie besser einprägen", erklärt er. BMW Weltfinalsieger Marco Holzer bevorzugt bei unbekannten Strecken zunächst eine Vorbereitung mit der Playstation: "Neuerdings kann man auch virtuell einen Formel BMW fahren. Das bringt richtig was." Vor Ort schwingt er sich auf ein Mountainbike und umrundet die Rennpiste.
Beim zweitägigen Einführungslehrgang in Oschersleben Mitte März überzeugten Rookie Philipp Eng (AUT/ADAC Berlin-Brandenburg, 38) und Vietoris mit den besten Zeiten.

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