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Long Runs und Reifen

Fragen und Antworten über die Technik in der Formel 1.
Beitrag Sonntag 28. Februar 2010, 15:56

Beiträge: 254
Nun, wie man bei den bisherigen Tests erkennen konnte kommt es in diesem Jahr besonders drauf an wer mit den Reifen am besten haushalten kann. Da waren Alonso und auch Massa allen anderen um längen voraus, was auf das Auto zurückzuführen ist. Dank seines schonenden Fahrstils sieht auch Button relativ stark aus.

Nun zu meiner Frage:

Wie kann es sein, dass z.B. der Ferrari den anderen Autos so sehr überlegen ist, obwohl die Kurvengeschwindigkeiten und somit die Belastung sich nicht gross voneinander unterscheiden???
Und wodurch kann man einen Boliden in diesen Richtung entwicklen, dass auch dieser mit weniger Reifensätzen auskommt???

Danke schon im voraus für eure Antworten!
"Schumacher im Senna-S in Schwulitäten!"
Premiere-Kommentator Jacques Schulz über Michael Schumachers Reifenschaden nach dem Überholmanöver gegen Giancarlo Fisichella in Brasilien

Beitrag Sonntag 28. Februar 2010, 16:26

Beiträge: 375
auf fahrwerksseite kann man sagen:

je neutraler die achsen eingestellt sind, umso weniger werden die reifen abgenutzt. d.h. wenig spur verwenden und mit dem sturz auch keine experimente machen.

desweiteren gehen weiche federn und dämpfer auch besser mit den reifen um.

was das design angeht:

ein auto welches wenig anpressdruck liefert rutscht auch mehr. dieses rutschen geht stark auf die reifen. genauso wie wheelspin beim beschleunigen. d.h. je mehr anpressdruck, desto höher war die kräfte am reifen, aber die wirklich schlimmen rutschreibungen bleiben aus. daher hält der reifen über den longrun besser...

Beitrag Sonntag 28. Februar 2010, 16:45

Beiträge: 254
Soll heissen das die Ferraris mehr Downforce haben als alle ander oder muss man da noch etwas beachten?
"Schumacher im Senna-S in Schwulitäten!"
Premiere-Kommentator Jacques Schulz über Michael Schumachers Reifenschaden nach dem Überholmanöver gegen Giancarlo Fisichella in Brasilien

Beitrag Sonntag 28. Februar 2010, 17:00

Beiträge: 3713
Traktion, Gewichtsverteilung, das Fahrwerk, wo der Anpressdruck erzeugt wird, dann der Anpressdruck generell, Fahrzeugschwerpunkt...

Eigentlich kann man sagen das fast jedes Element beim Designen eines Formel 1 Autos darauf Einfluss hat.
"40 Punkte klingen nach viel, aber so sehen wir das nicht. Silverstone sollte zeigen, dass unser Auto einen Schritt voran gemacht hat. Das war der Fall. Deshalb glaube ich jetzt an die Titelchancen."
Komm schon Nano...

Beitrag Samstag 3. April 2010, 14:53
ceniza Premium Club Mitglied
Premium Club Mitglied ceniza

Beiträge: 10651
B-Real hat geschrieben:
Nun, wie man bei den bisherigen Tests erkennen konnte kommt es in diesem Jahr besonders drauf an wer mit den Reifen am besten haushalten kann. Da waren Alonso und auch Massa allen anderen um längen voraus,


:D) Bei Bridgestone scheint man der meinung zu sein, das Alonso der fahrer ist, der am besten momentan mit den reifen umgehen kann, das konnte man ja auch schon bei den rennen beobachten.

das wird im laufe der saison bestimmt von vorteil sein.

Hamashima reckons that Fernando Alonso was actually the man who did the best job with the tyres – with the rubber on his Ferrari in brilliant shape at the end of the race.

"Fernando Alonso – fantastic! His taking care of tyres was tremendous. Great. Fernando was still looking very good."

quelle:autosport

Fuer Schumi scheinen die reifen ja (noch) ein ziemliches problem zu sein, das hat er heute selber zugegeben.
BANG BANG! Ferrari: One – Two As Alonso Romps To Victory

Beitrag Montag 5. April 2010, 18:01

Beiträge: 40298
Das hat er schon in Bahrain gesagt :wink:

Beitrag Mittwoch 19. Januar 2011, 00:50
AMG AMG

Beiträge: 115
Pirelli: Zwei Reifenstopps pro Rennen

Nun Pirelli will die die Reifen weniger haltbar machen so das im Rennen wahrscheinlich 2 Stopps erforderlich sind.

Na und ich dachte man wolle sparen in der F1.
Nun sollte es so komen sind dann pro Rennen mehr oder weniger über 80 Reifen fällig.

Beitrag Donnerstag 20. Januar 2011, 12:29

Beiträge: 7113
:D) Pirelli denkt "bunt"
Wie die finnische Zeitung 'Turun Sanumat' Bezug nehmen auf Informationen aus Italien berichtet, könnte der Schriftzug "P-Zero", der sich auf der Seitenwand befindet, bei jeder Mischung eine andere Farbe bekommen.

Demnach wäre bei den Super-Soft-Reifen ein roter, bei den weichen ein weißer, bei den Mediumreifen ein blauer und bei den harten ein gelber Schriftzug möglich. Die Regenreifen könnten gelbe Seitenwände bekommen, die Intermediates rote.


Die entscheidung ist zwar noch nicht endgueltig gefallen, aber die idee ist schon mal nicht schlecht **find.
Fernando Alonso: "Everything I have done up to now has been more than worth it – all the sacrifices I have had to make since I was a child. Every drop of sweat along the way has been worth it to get to Formula One, to win."

Beitrag Mittwoch 26. Januar 2011, 09:42

Beiträge: 375
das erkennt bei der drehzahl doch keiner! schwachsinn a la bridgestone. reifenflanken komplett anmalen. also den bridgestone-gedanken fortführen. man braucht ja nur schwarz + weiß, bei zwei mischungen.

Beitrag Mittwoch 26. Januar 2011, 19:40
AWE AWE

Beiträge: 13291
Basti 4 Mclaren hat geschrieben:
das erkennt bei der drehzahl doch keiner! schwachsinn a la bridgestone. reifenflanken komplett anmalen. also den bridgestone-gedanken fortführen. man braucht ja nur schwarz + weiß, bei zwei mischungen.




Man bräuchte nur schwarze Reifen wenn man diese perverse
Gummiorgie endlich wieder abschaffen würde .

Aber bunte Reifen würden irgendwie zur aktuellen F1 passen .
Die Show ist schließlich alles ,egal wie lächerlich man sich auch macht .


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