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Nelson Piquet

Das Formel 1 Forum früherer Tage...

Beitrag Mittwoch 21. Mai 2008, 19:15

Beiträge: 4967
zloerp hat geschrieben:
torino hat geschrieben:
zloerp hat geschrieben:
Ausserdem heisst es ja nicht das Pironi 1982 ohne Verletztung Weltmeister geworden wäre. Gilles Villeneuve hätte seine Chance gehabt. Aber das ist eine Hätte-Wäre-Wenn Rechnung. Keke ist sicher ein verdienter Weltmeister. Er hat sein Auto einfach am öftesten in die Punkte gefahren, anders als die schnellen Renault Turbo von Prost und Arnoux. Keke war halt der lucky Winner in einer Saison voller Pleiten Pech und Pannen (Renault) und Tragödien (Ferrari).


Das stimmt zloerp! Meiner Meinung nach ist immer der Fahrer mit den
meisten Punkten WM, ob es so bleibt, das warten wir mal ab, Bernie E
hat ja andere Gedankengänge. :?


Du meinst den Vorschlag... "der mit den meisten Siegen soll auch Weltmeister werden", richtig? Ich finde man sollte alles lassen wie es ist, aber es müssten wieder 13 Teams in der Formel 1 sein wie zuletzt vor ca. 13 Jahren. Das Starterfeld ist einfach zu klein.


Genau, dieser Vorschlag von Bernie gefällt mir persönlich überhaupt
nicht! Ja, das Starterfeld ist extrem klein, noch ein Ausstieg und es wird
langsam schwierig.

Beitrag Mittwoch 21. Mai 2008, 19:52

Beiträge: 3303
MichaelZ hat geschrieben:
zloerp hat geschrieben:
mikel hat geschrieben:
zloerp hat geschrieben:
Was ich erstaunlich finde, dass Piquet den Titel mit einem Wagen gewann, der in mehr oder weniger veränderter Form über 4 ganze Saisons eingesetzt wurde (Brabham BT49). Der Titelgewinn 1981 im dritten Jahr des BT49.
Nichts ungewöhnliches zu der Zeit.

Der Williams FW07 wurde ebenfalls sehr erfolgreich von 1979 bis 1982 eingesetzt.

Nachdem es damals nicht jedes Jahr neue Regeln gab :evil: , war es gang und gäbe, geeignete Konstruktionen über einen längeren Zeitraum einzusetzen.


Ich fand die Autos damals natürlicher, nicht so perfektioniert wie heute. Heute tut man sich mit der Vergabe des Schöhnheitspreises bei zu viel Flügelchen unter umständen echt schwer. Mal gespannt wie das ab 2009 wird.


Jab bin wirklich sehr gespannt, wie die Autos 2009 aussehen. Ich meine es ist schon wirklich schwer da einen Kompromiss zu finden. Für mich muss an 2 Punkten gearbeitet werden: Kosten und mehr Überholmanöver. Zumindest Punkt 2 könnten wir schon hinbekommen mit KERS und Slicksreifen. Und an Punkt 1 wird auch schon gearbeitet. Also ich sehe die Zukunft der Formel-1 schon positiv. Hoffe nur dass sich der anbahnende Machtstreit zwischen der FIA/Mosley und CVC/Ecclestone im Keim erstickt.



Ich muss ganz ehrlich sagen ,ich hab da nicht viel Hoffnung was eine grundlegenden Wandel im Aussehen der Fahrzeuge zum positiven hin betrifft .
Slickreifen sind ja schön und gut aber es bleiben nun mal Trennscheiben und keine Walzen wie wir sie alle noch kennen .
Die Kisten werden weiterhin schmal wie ein Handtuch bleiben und wenn ein paar Flügelchen auf der einen Seite wengier sind werden es auf der anderen ein paar Öffnungen ,Nasenlöcher oder Knicke in der Karosse extra .

Ob dieses KERS nun der Schlüssel zur Weisheit ist ,wage ich mal zu bezweifeln . Auf den Ovalen bei den Amis mag das ja mal funktionieren aber ansonsten ist der eine oder andere ja jetzt schon gelegentlich mal überfordert wenn der Motor zu schieben beginnt .

Das mit den Kosten sparen klingt zwar immerwunderschön aber was am Ende dabei raus kommt ist ne ganz andere Frage . Ins Knie geschossen sind dann wie immer nur die kleinen Privatteams denn wer will allen Ernstes nachprüfen wieviel Toyota ,Honda ,Ferrari und Co. in die F1 Forschung und Entwicklung steckt . Da wird dann ganz einfach aus dem F1 Getriebe des Rennteams eine Entwicklung der hauptfirma für den Serienbau und gucke an plötzlich wird es für 3Euro 25 vom Rennteam übernommen .

Kosten sparen muss durchs techn. und sportl. Regelwerk "erzwungen " werden . Man stelle sich vor es würden nur noch 50 Leute ( incl. allem ) pro Team zu den Rennen zugelassen ,es dürfen nur noch max. 6 Leute am Auto arbeiten wärend eines Boxenstopps,
Es gibt im Fahrerlager pro Team nur noch drei Stellplätze für Transporttrucks ( je einen pro Auto plus einen für den Motor ) und das motorhome hat nur noch 120 m2 Platz und darf max 6 Meter hoch sein.
Das Einsparpotenzial beim Drumrum wäre enorm ,die Autos würden anders aussehen .

Überholen geht natürlich am besten wenn man an der Aerodynamikschraube dreht und nicht am Turborädchen .
Ein Heckspoiler so breit und flach wie ein Stammtisch im Biergarten im bayrischen Wald ,dazu ein Unterboden der übers gesamte Fahrzeug flach ist , breites Auto ,dicke Reifen ,breite Karosse , dazu Stahlbremsen und überholen ist kein Fremdwort mehr .

Aber warum einfach ,wenns umständlich auch geht .

Das enzig wirklich spannende ist die Gesinnungsumkehr von Bernie in Sachen Peitschen Max .
Wobei es natürlich ganz schön blauäugig wäre zu glauben das Bernie nun wirklich was gegen die Freizeitgestaltung von Max hätte .Ich wette der hat ganz andere Gründe um nun den Max doch zum Abschuss frei zu geben :-)

Beitrag Mittwoch 21. Mai 2008, 20:34

Beiträge: 40295
torino hat geschrieben:
zloerp hat geschrieben:
torino hat geschrieben:
zloerp hat geschrieben:
Ausserdem heisst es ja nicht das Pironi 1982 ohne Verletztung Weltmeister geworden wäre. Gilles Villeneuve hätte seine Chance gehabt. Aber das ist eine Hätte-Wäre-Wenn Rechnung. Keke ist sicher ein verdienter Weltmeister. Er hat sein Auto einfach am öftesten in die Punkte gefahren, anders als die schnellen Renault Turbo von Prost und Arnoux. Keke war halt der lucky Winner in einer Saison voller Pleiten Pech und Pannen (Renault) und Tragödien (Ferrari).


Das stimmt zloerp! Meiner Meinung nach ist immer der Fahrer mit den
meisten Punkten WM, ob es so bleibt, das warten wir mal ab, Bernie E
hat ja andere Gedankengänge. :?


Du meinst den Vorschlag... "der mit den meisten Siegen soll auch Weltmeister werden", richtig? Ich finde man sollte alles lassen wie es ist, aber es müssten wieder 13 Teams in der Formel 1 sein wie zuletzt vor ca. 13 Jahren. Das Starterfeld ist einfach zu klein.


Genau, dieser Vorschlag von Bernie gefällt mir persönlich überhaupt
nicht! Ja, das Starterfeld ist extrem klein, noch ein Ausstieg und es wird
langsam schwierig.


Wir driften hier natürlich etwas vom Thema ab, aber was solls. Von Nelson Piquet kann man den Bogen ja schnell zu Bernie Ecclestone spannen, immerhin war er Teamchef bei Brabham zu der Zeit, in der Piquet für Ecclestone fuhr. Ich schätze Ecclestone sehr, vor allem was er aus der Formel-1 gemacht hat. Aber in letzter Zeit kommen fast nur noch sch. Ideen von ihm, da macht ja Max Mosley noch nen besseren Job. Die Anschaffung der Punkteregelung wär absoluter Schwachsinn. Und auch die anderen Flöhe, die ihn Kumpel Flavio Briatore ins Ohr setzt, etwa 2 Rennen pro Wochenende, dafür aber viel kürzer, mit umgestellter Startaufstellung, eben wie in der GP2. Und der sich anbahnende Machtkampf zwischen den einstigen Kumpeln Ecclestone und Mosley gefällt mir auch überhaupt nicht.

Beitrag Mittwoch 21. Mai 2008, 20:53

Beiträge: 40295
LotusFan hat geschrieben:
MichaelZ hat geschrieben:
zloerp hat geschrieben:
mikel hat geschrieben:
zloerp hat geschrieben:
Was ich erstaunlich finde, dass Piquet den Titel mit einem Wagen gewann, der in mehr oder weniger veränderter Form über 4 ganze Saisons eingesetzt wurde (Brabham BT49). Der Titelgewinn 1981 im dritten Jahr des BT49.
Nichts ungewöhnliches zu der Zeit.

Der Williams FW07 wurde ebenfalls sehr erfolgreich von 1979 bis 1982 eingesetzt.

Nachdem es damals nicht jedes Jahr neue Regeln gab :evil: , war es gang und gäbe, geeignete Konstruktionen über einen längeren Zeitraum einzusetzen.


Ich fand die Autos damals natürlicher, nicht so perfektioniert wie heute. Heute tut man sich mit der Vergabe des Schöhnheitspreises bei zu viel Flügelchen unter umständen echt schwer. Mal gespannt wie das ab 2009 wird.


Jab bin wirklich sehr gespannt, wie die Autos 2009 aussehen. Ich meine es ist schon wirklich schwer da einen Kompromiss zu finden. Für mich muss an 2 Punkten gearbeitet werden: Kosten und mehr Überholmanöver. Zumindest Punkt 2 könnten wir schon hinbekommen mit KERS und Slicksreifen. Und an Punkt 1 wird auch schon gearbeitet. Also ich sehe die Zukunft der Formel-1 schon positiv. Hoffe nur dass sich der anbahnende Machtstreit zwischen der FIA/Mosley und CVC/Ecclestone im Keim erstickt.



Ich muss ganz ehrlich sagen ,ich hab da nicht viel Hoffnung was eine grundlegenden Wandel im Aussehen der Fahrzeuge zum positiven hin betrifft .
Slickreifen sind ja schön und gut aber es bleiben nun mal Trennscheiben und keine Walzen wie wir sie alle noch kennen .
Die Kisten werden weiterhin schmal wie ein Handtuch bleiben und wenn ein paar Flügelchen auf der einen Seite wengier sind werden es auf der anderen ein paar Öffnungen ,Nasenlöcher oder Knicke in der Karosse extra .

Nun ja, also du musst schon auch mal mit was zufrieden sein. Du kannst dich auf den Kopfstellen, aber du wirst die 70er und 80er Jahre nicht wieder zurückbekommen. Außer man macht aus der Formel-1 eine Einheitsserie. Oder man schmeißt mal die ganzen Hersteller raus, nur irgendwie wäre das auch nicht das gelbe vom Ei. So einfach wie du sagst, geht das nun mal nicht. Die Zeiten haben sich geändert. Ich finde KERS und Slicks einen Schritt in die richige Richtung. Und was deine Löcher und Knicke angeht: So weit ich weiß hat sich die Überholkomission aus kompetenten Leuten wie Rory Byrne oder Pat Symonds Gedanken übers Überholen gemacht und es wird auch der Diffusor ziemlich verändert werden. Also irgendwie doch ein bisschen Einheitsbrei, den im Prinzip ist all das, was nicht weiterentwickelt werden darf, Einheitsbrei.

Ob dieses KERS nun der Schlüssel zur Weisheit ist ,wage ich mal zu bezweifeln . Auf den Ovalen bei den Amis mag das ja mal funktionieren aber ansonsten ist der eine oder andere ja jetzt schon gelegentlich mal überfordert wenn der Motor zu schieben beginnt .

Hmm also die Amis haben das Ding ja in der ChampCar eingesetzt und die sind nicht im Oval gefahren, oder nur ganz wenig. Und die IndyCar setzt das meines Wissens nicht ein. In der ChampCar hat es gut funktioniert, in der A1 GP Serie funktionierts auch. Also wieso sollte es in der Formel-1 nicht funktionieren? Marc Surer hat in der aktuellen Motorsport aktuell kritisiert, dass der Gegner dann auch auf das Knöpfchen drückt und wieder vorbeifährt. Aber sorry, genau das wollen wir sehen: Ein Überholmanöver, und dann ein Konter. Einfach Rad-an-Rad-Duelle über Runden, wie es Heikki Kovalainen und Timo Glock in der Türkei sehr eindrucksvoll gezeigt haben. Also bislang habe ich kein plausibles Argument gehört, wieso das in der Formel-1 nicht klappen sollte.

Das mit den Kosten sparen klingt zwar immerwunderschön aber was am Ende dabei raus kommt ist ne ganz andere Frage . Ins Knie geschossen sind dann wie immer nur die kleinen Privatteams denn wer will allen Ernstes nachprüfen wieviel Toyota ,Honda ,Ferrari und Co. in die F1 Forschung und Entwicklung steckt . Da wird dann ganz einfach aus dem F1 Getriebe des Rennteams eine Entwicklung der hauptfirma für den Serienbau und gucke an plötzlich wird es für 3Euro 25 vom Rennteam übernommen .

Jab, dass mit der Budgetobergrenze wird wohl nicht so ganz klappen. Es wird wie immer Grauzonen geben, mit denen man das umgehen kann. Nur denke ich trotzdem, dass wenn ein Budget von maximal 140 oder 110 oder wie viel Mosley da vorgeschlagen hat (nicht mit einbezogen sind Fahrergehälter, Marketing und so was), weiterhin 400 Millionen ausgeben, wie jetzt. Vielleicht sinds trotzdem noch 250 oder so, aber das ist doch schon mal weniger. Die Kosten einzudämmen ist wohl wirklich recht schwer und mit den Maßnahmen die du vorschlägst, angefangen von kleineren Motorhomes etc. macht wohl was aus, aber nicht die Welt. Und was du ja machen willst, ist im Prinzip die Formel-1 Welt wieder so klein machen wie in den 70er oder 80er Jahre. Nun leider geht das nicht so einfach, wenn das würde Sponsoren etc. abschrecken. Außerdem hatte die Formel-1 damals nicht sooo nen großen Stellenwert wie heute. Klar, damals gab es eben noch die richtigen Racer. Nur bezweifle ich, dass die Serie ohne diesen Stellenwert von heute überlebt hätte. dast jede Serie ist doch schon kaputtgegangen, teilweise wieder aufgebaut worden.


Im Prinzip geb ich dir ja Recht. Nur glaube ich stellst du dir das alles ein bisschen einfach vor und bist so ein bisschen ein ewig Gestriger. Meiner Meinung nach befindet sich die Formel-1 auf einem guten Weg, zumindest hat man einen Schritt dahin gemacht. Vielleicht bin ich ja auch nur ein zu großer Optimist, ich denke aber nicht...

Beitrag Montag 6. November 2017, 14:58

Beiträge: 40295
Was ich auch ganz interessant finde: Piquet soll auf Stadtkursen immer schlecht geworden sein in den ersten Jahren.

Beitrag Samstag 28. Dezember 2019, 22:50

Beiträge: 285
Ich habe mal irgendwo aufgeschnappt, dass Piquet ursprünglich vorhatte, auch 1992 im Benetton zu sitzen. Ich frage mich, wie das dann wohl für ihn ausgegangen wäre? Der Benetton B192 war ja eine deutliche Steigerung zum B191. Ob er sich besser verkauft hätte, als Brundle?

Beitrag Sonntag 29. Dezember 2019, 16:31

Beiträge: 40295
Cool, dass du solche Threads mal wieder vorholst. Der gute alte LotusFan, schade, dass er nicht mehr dabei ist...

Ich denke, Piquet und Brundle hätten sich nicht viel geschenkt. Gegen Schumacher wären beide chancenlos gewesen. Aber ja, ich hätte es auch interessanter gefunden. Nur damals war die IndyCar eben durchaus eine attraktive Option...

Beitrag Sonntag 29. Dezember 2019, 18:03

Beiträge: 285
MichaelZ hat geschrieben:
Cool, dass du solche Threads mal wieder vorholst. Der gute alte LotusFan, schade, dass er nicht mehr dabei ist...

Ich denke, Piquet und Brundle hätten sich nicht viel geschenkt. Gegen Schumacher wären beide chancenlos gewesen. Aber ja, ich hätte es auch interessanter gefunden. Nur damals war die IndyCar eben durchaus eine attraktive Option...


Wobei er die IndyCar Series nicht wirklich voll fuhr. So viel ich weiß, fuhr er nur in Indianapolis 1992 und 1993 mit, und da auch nur mit sehr geringem Erfolg. 1992 verletzte er sich bei einem Unfall sogar sehr schwer. Die restlichen Rennen sparte er sich in beiden Jahren gänzlich. Entweder macht man es ganz, oder lässt es komplett bleiben.

Wo ist denn LotusFan abgeblieben? Ich war hier vor vielen Jahren zuletzt aktiv, kann michaber noch vage an ihn erinnern. Wirklich schade, dass viele alte Haudegen nicht mehr aktiv sind und sich aus dem Online-Leben zurückgezogen haben. Das gleiche Phänomen ist mir auch aus anderen Foren und Onlinegruppen bekannt.

Beitrag Montag 30. Dezember 2019, 15:36

Beiträge: 40295
Naja Alonso fährt ja auch nur immer das Indy 500. Das kann klappen (wie 2017) oder voll in die Hose gehen (wie 2019).

Ja leider dünnen Foren immer weiter aus. Ich erinnere mich echt gern an die gute alte Yesterday-Zeit. Hab hier viel gelernt.

Beitrag Freitag 14. Februar 2020, 17:30

Beiträge: 1862
MichaelZ hat geschrieben:
Naja Alonso fährt ja auch nur immer das Indy 500. Das kann klappen (wie 2017) oder voll in die Hose gehen (wie 2019).

Ja leider dünnen Foren immer weiter aus. Ich erinnere mich echt gern an die gute alte Yesterday-Zeit. Hab hier viel gelernt.


Foren waren mal vor 20 Jahren interessant, in Zeiten von social media sind sie einfach kein Thema mehr...
"When you're racing, it's life. Anything that happens before or after is just waiting."

Michael Delaney (Steve McQueen), Le Mans

Beitrag Samstag 15. Februar 2020, 12:08

Beiträge: 8283
Benway hat geschrieben:
Foren waren mal vor 20 Jahren interessant, in Zeiten von social media sind sie einfach kein Thema mehr...

Aber verstehen muss man das ja wirklich nicht... Mag ja sein dass die Gesellschaft oberflächlicher wird und ein kurz und meist auch provokativ hingeknallter Kommentar in facebook dem Zeitgeist entspricht - aber es sollte doch auch in der Generation Greta noch Menschen geben die an tiefgründigeren Diskussionen interessiert sind und sich deshalb auch mit anderen austauschen möchten - auch kontrovers... Oder polarisieren wir uns wirklich soweit dass man sich nur noch gegenübersteht und kein Redebedarf mehr besteht?

Beitrag Samstag 15. Februar 2020, 18:23

Beiträge: 40295
Benway hat geschrieben:
Foren waren mal vor 20 Jahren interessant, in Zeiten von social media sind sie einfach kein Thema mehr...


Mag sein, ich bin ja auch in Formel-1-Gruppen auf Facebook. Da gibt es ja auch eine große historische Formel-1-Gruppe zum Beispiel, aber da kommt halt nicht wirklich was Gutes bei raus. Da werden einzelne Bilder gepostet das wars. Wirklich Diskussionen oder tiefergreifende Informationen gibt es da nicht. Daher bin ich auch nach wie vor in Foren unterwegs – auch außerhalb der Formel 1.

Beitrag Samstag 15. Februar 2020, 21:48

Beiträge: 495
Mav05 hat geschrieben:
Benway hat geschrieben:
Foren waren mal vor 20 Jahren interessant, in Zeiten von social media sind sie einfach kein Thema mehr...

Aber verstehen muss man das ja wirklich nicht... Mag ja sein dass die Gesellschaft oberflächlicher wird und ein kurz und meist auch provokativ hingeknallter Kommentar in facebook dem Zeitgeist entspricht - aber es sollte doch auch in der Generation Greta noch Menschen geben die an tiefgründigeren Diskussionen interessiert sind und sich deshalb auch mit anderen austauschen möchten - auch kontrovers... Oder polarisieren wir uns wirklich soweit dass man sich nur noch gegenübersteht und kein Redebedarf mehr besteht?


Naja, man sieht doch auch hier im Forum dass an echten Diskussionen oft gar kein Interesse mehr besteht. Auch wenn ich gerade etwas Hoffnung habe dass sich daran hier was ändern könnte, da es um Formelchen ziemlich ruhig geworden ist.
Häufig geht es halt nach dem Schema: Das ist meine Meinung und jeder der dem nicht zustimmt ist dumm oder verblendet. Und in Sozialen Medien ist das ganze halt noch schlimmer.
Aber auch in normalen Unterhaltungen außerhalb des Internets gehen leider ziemlich viele Leute in eine Diskussion mit dem Ziel diese zu "gewinnen", dabei kann das gar nicht das Ziel einer solchen sein.

Beitrag Sonntag 16. Februar 2020, 15:26

Beiträge: 40295
Naja das ist eine philosophische Frage, was eine Diskussion eigentlich bezwecken soll. Ich finds immer ganz gut, die Gegenargumente zu hören und die eigenen dadurch durchaus zu schärfen. Aber im Endeffekt haben Diskussion halt auch nicht wirklich einen Sinn, vor allem wenn sie sich im Kreis drehen.

Beitrag Sonntag 16. Februar 2020, 19:12

Beiträge: 8283
MichaelZ hat geschrieben:
Aber im Endeffekt haben Diskussion halt auch nicht wirklich einen Sinn, vor allem wenn sie sich im Kreis drehen.

Und der Schluss daraus wäre nicht mehr zu diskutieren...?

Beitrag Sonntag 16. Februar 2020, 20:31

Beiträge: 19
Piquet ist in meinen Augen der "mysteriöseste" Fahrer überhaupt. Ih meine, der Mann war dreimal Weltmeister, aber trotzdem wird er fast nie genannt wenn über alte Größen diskutiert wird, geschweige denn wenn es Diskussionen um die besten Fahrer gibt. Der hat so viel mehr erreicht als andere Fahrer und fällt trotzdem immer hinten riunter. Schon merkwürdig.

Beitrag Montag 17. Februar 2020, 08:25

Beiträge: 495
Wenn man über die "größten aller Zeiten" spricht, lässt man die Erfolge ja meist etwas außen vor. Ansonsten könnte man ja einfach auf die Liste der WM-Titel schauen und das Thema wäre erledigt.
Was noch dazu kommt ist, dass man durchaus auch nach Potential bewertet. Besonders bei Fahrern die leider viel zu früh verstorben sind. Ich glaube mir wird kaum jemand widersprechen wenn ich sage, dass etwa Jim Clark oder Gilles Villeneuve (weitere) Titel eingefahren hätten.

Beitrag Montag 17. Februar 2020, 13:32

Beiträge: 873
Hab den Piquet immer sehr gern gemocht.
Dreimal WM wird man nicht zufällig.

bredy hat geschrieben:
Ich glaube mir wird kaum jemand widersprechen wenn ich sage, dass etwa Jim Clark oder Gilles Villeneuve (weitere) Titel eingefahren hätten.


Clark ganz sicher.
Villeneuve WM im Ferrari eher nicht.
GRAHAM HILL
Sieger 24-Stunden-Rennens von Le Mans
Sieger Indi 500
Sieger Grand Prix von Monaco
Formel-1-Weltmeister

Beitrag Montag 17. Februar 2020, 16:52

Beiträge: 40295
Mav05 hat geschrieben:
Und der Schluss daraus wäre nicht mehr zu diskutieren...?


Hab ich nicht geschrieben.

Beitrag Montag 17. Februar 2020, 20:41
0ph 0ph

Beiträge: 1334
A_N_Other hat geschrieben:
Hab den Piquet immer sehr gern gemocht.
Dreimal WM wird man nicht zufällig.

bredy hat geschrieben:
Ich glaube mir wird kaum jemand widersprechen wenn ich sage, dass etwa Jim Clark oder Gilles Villeneuve (weitere) Titel eingefahren hätten.


Clark ganz sicher.
Villeneuve WM im Ferrari eher nicht.



1982 hätten es Pironi und Villeneuve schon mit ziemlicher Sicherheit untereinander ausgemacht, wäre da nicht das Schicksal gewesen...

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