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F1-Rennen ohne Ferrari

Das Formel 1 Forum früherer Tage...
Beitrag Dienstag, 28. Oktober 2008

Beiträge: 42621
Ferrari droht mir dem Ausstieg aus der Formel-1, sollte ab 2010 ein Einheitsmotor eingeführt werden. Für mich persönlich ist das eine logische Konsequenz aus den FIA-Plänen. Um noch mal kurz zum Aktuellen zu erzänzen: Persönlich finde ich es sehr erschreckend, dass in den letzten Tagen ausgerechnet Ferrari und Toyota mit einem F1-Ausstieg drohten. Denn jene 2 FOTA-Vertretern beim Treffen mit der FIA letzten Dienstag in Genf kamen aus den beiden Teams (Luca di Montezemolo und John Howett). Das könnte bedeuten, dass die Gespräche tatsächlich weniger erfolgreich waren, als es bislang immer hieß.

Um den Bogen zu Yesterday zu spannen: Ferrari könnte also ab 2011 nicht mehr am Start sein in der Formel-1. Für viele ist das Undenkbar, aber keinesfalls wäre das was neues in der Formel-1. Denn Ferrari war bisher nicht bei allen WM-Rennen dabei. Hat jemand eine Liste, welche Rennen Ferrari fern blieb, die zur Fahrermeisterschaft in der Formel-1 zählten? Würde mir etwas Recherchearbeit ersparen. Ich weiß, dass Ferrari beim 1. WM-Rennen fehlte, sowie in den 50er und 60er Jahre bei vielen amerikanischen Grand Prix Rennen, obwohl Ferrari als einer der wenigen F1-Teams sich die Mühe machten, beim Indy 500 zu starten, das ja damals ebenfalls Teil der Meisterschaft war. Aber bei vielen GP-Rennen wurde Ferrari durch NART ersetzt (North American Racing Team). Wer war davon eigentlich Besitzer? Hat dazu jemand mehr Infos?

Außerdem ist es nicht das erste Mal, dass Ferrari mit dem Ausstieg droht. 1976 gab es sowas glaube ich schon mal (muss nochmal genauer nachlesen), genauso wie 1987, als man sogar schon ein IndyCar entwickelte. Auch dazu muss ich die Hintergründe nochmal nachschaun.

Würde mich über mehr Infos zu diesem Thema freuen!

Beitrag Dienstag, 28. Oktober 2008
asd asd

Beiträge: 19
klar drohen jetzt die großen teams, aber die Forderung bzw. der Plan einen einheitsmotor einzuführen ist doch genau so eine machtspielerei, wie das drohen eines ausstiegs...
ich denke die einheitsmotoren werden ohnehin nicht kommen...

zu NART weiß ich ein bisschen was...
also Luigi Chinetti wanderte von Italien nach Amerika aus und machte Ferrari (nachdem er sehr erfolgreich mit Ferrari rennen fuhr) in Amerika populär und gründete dann NART.
er war außerdem der erste Ferrari-Händler in amerika.
bin mir jetzt nicht sicher, ob man unter NART auch bei den Indy 500 fuhr.
24 von Daytona und Le Mans weiß ich.
... obwohl Ferrari als einer der wenigen F1-Teams sich die Mühe machten, beim Indy 500 zu starten, das ja damals ebenfalls Teil der Meisterschaft war

ich kann mich noch an Ascari erinnern, der dort ziemlich unterging :-P

Beitrag Dienstag, 28. Oktober 2008

Beiträge: 42621
Ich weiß eigentlich nur von einem Start von Ferrari beim Indy500, und der wurde nicht von NART ausgeführt. Ascari fuhr 1952 glaube ich in Indy. Farina ging Ende der 50er Jahre ebenfalls nochmal in Indy an den Start bzw. wollte, was ein Unfall aber verhinderte. Aber das war kein Ferrari-Werkseinsatz. Müsste aber mal genauer in meinem Archiv blättern.

Ich weiß dass NART oft bei den US-GPs in den 60er Jahren die Ferrari-Einsätze leitete, also sogar in der Formel-1.

Mehr Infos folgen hoffe ich...

Beitrag Dienstag, 28. Oktober 2008

Beiträge: 4399
Da wahr ein Pseudo Ausstieg, man startete dann in den Farben blau - weiss mit den üblichen Piloten
Bild

Beitrag Dienstag, 28. Oktober 2008
CMR CMR

Beiträge: 4476
MichaelZ hat geschrieben:
Hat jemand eine Liste, welche Rennen Ferrari fern blieb, die zur Fahrermeisterschaft in der Formel-1 zählten?

In Zolder 1982 nahm man nicht am Rennen teil.

Beitrag Dienstag, 28. Oktober 2008

Beiträge: 42621
Stimmt wegen dem tödlichen Unfall von Gilles Villeneuve im Qualifying.

Beitrag Dienstag, 28. Oktober 2008

Beiträge: 22
@bschenker
Soweit ich mich erinnern kann, hast du recht. Ferrari hatte sich damals mit irgendwem in den Haaren und wollte aus der F1 aussteigen. NART ist daraufhin mit den Ferrari Fahrern und umgepinselten Autos an den Start gegangen... Das war wohl eher eine Art Zusammenarbeit, oder auch Zusammenschluss der beiden Teams. Kann aber auch gerad nichts genauers im Netz finden...

Beitrag Dienstag, 28. Oktober 2008

Beiträge: 4564
War das mit dem Blau-Weißen Ferrari nicht 1964. Damals wurde Surtees damit sogar Weltmeister.
Tippspiel-Teams:
F1: Seifenkistel Roadrunners
Rallye: Ricola Rot Weiss Alpenteam Ilmor WRC
DTM: Speedpflicht DTM Team
MotoGP: Agostini MV Augusta

Beitrag Dienstag, 28. Oktober 2008

Beiträge: 42621
Wieso fehlte Ferrari eigentlich beim Großbritannien GP 1950?

Beitrag Dienstag, 28. Oktober 2008

Beiträge: 4399
Steve132 hat geschrieben:
@bschenker
Soweit ich mich erinnern kann, hast du recht. Ferrari hatte sich damals mit irgendwem in den Haaren und wollte aus der F1 aussteigen. NART ist daraufhin mit den Ferrari Fahrern und umgepinselten Autos an den Start gegangen... Das war wohl eher eine Art Zusammenarbeit, oder auch Zusammenschluss der beiden Teams. Kann aber auch gerad nichts genauers im Netz finden...

An den Grund kann ich mich nicht mehr erinnern, aber nach dem Ferrari seinen Rückzug bekannt gegeben hatte, vermutlich so aus einem Magengefühl heraus, wollte er nicht Umkehren und da wurde die Ausrede mit NART, die ja normalerweise die US Renne für Ferrari bestritt und in LeMans eine hälfte der Ferraris einsetzte, ausgeheckt. Es wahr ja eine FahrerWM (sollte es angeblich auch heute noch sein) und da spielt es ja keine Rolle welches Team.
Müsste noch Artikel rumliegen haben aber habe die Zeit nicht sie heraus zu suchen.
.

Beitrag Mittwoch, 29. Oktober 2008

Beiträge: 20
Als großer Ferrari-Fan ist dieses Thema natürlich meine Angelegenheit...

Ich werde im Laufe des Tages ausführlicher über die Grand-Prix-Rennen ohne Ferrari und über das NART-Engagement berichten, wenn ich mehr Zeit habe.
"Es liegt etwas Fesselndes im Blick dieses Jungen."

Enzo Ferrari über Ayrton Senna

Beitrag Mittwoch, 29. Oktober 2008

Beiträge: 146
Bei den letzten beiden Rennen der Saison 1964 trat Ferrari erstmals nicht in der typischen roten Lackierung auf seinen Fahrzeugen an. Enzo Ferrari protestierte gegen einige ihm unpassenden Entscheidungen der italienischen Motorsportbehörde und liess die Formel-1-Boliden in der blau-weissen Lackierung des N.A.R.T (North American Racing Team) an den Start rollen.

Beitrag Mittwoch, 29. Oktober 2008

Beiträge: 20
MichaelZ hat geschrieben:
Wieso fehlte Ferrari eigentlich beim Großbritannien GP 1950?


Hierzu habe ich nichts genaues gefunden, aber ich habe mal gehört, dass Enzo Ferrari der neuen Weltmeisterschaft zunächst keine Bedeutung zusprach.

Damit fange ich mal mit meiner angekündigten "Ferrari-Fehlliste" an:

1950

Wie erwähnt, fehlt Ferrari beim Auftakt in Großbritannien. Es war kein Ferrari am Start, ebensowenig bei den Indy 500. Das Werksteam fehlt auch in Reims, dort hält Peter Whitehead mit einem 3. Platz aber in einem privaten 125 die Ferrari-Fahne hoch.

1951

Ferrari bestreitet alle WM-Rennen, ausgenommen die Indy 500.

1952

Durch den Indy-Einsatz 1952 waren Ferraris, auch werkseitig, bei allen Rennen vertreten. Neben Ascari in Indy 1952 versuchten sich auch Walt Faulkner, Bobby Ball und Johnny Mauro mit Ferraris für's Rennen zu qualifizieren, aber ohne Erfolg.

1953

Wieder gilt: In Indy ist kein Ferrari anwesend.

1954

1954 ist in Indy wieder ein Ferrari anwesend. Danny Oakes kann seinen 375 aber nicht qualifizieren.

1955

Wieder ein Indy 500 ohne Ferrari

1956

Johnny Baldwin versucht in Indy vergeblich, einen 555 zu qualifizieren. Auch Farina schafft es mit einem Kurtis-Kraft-Ferrari nicht ins Rennen.

1957

Es bleibt beim "Zweijahres-Rhythmus": Kein Ferrari in Indianapolis.

1958

Wieder kein Ferrari in Indy...

1959

...und auch 1959 nicht. Wegen Streiks in Italien reist aber auch kein Ferrari zum GP Großbritannien nach Silverstone. Damit fehlt Ferrari zum zweiten Mal bei einem "klassischen" WM-Grand-Prix. Ferrari-Werksfahrer Tony Brooks fährt in Silverstone einen Vanwall.

1960

Beim letzten Indy 500 der Weltmeisterschaft ist wieder kein Ferrari anwesend. Auch beim Saisonfinale in Riverside fehlt Ferrari. Enzo Ferrari sah keine Veranlassung, zum GP der USA zu reisen.

1961

Auch 1961 bleibt Ferrari dem Saisonfinale in den USA fern, zumal beide WM-Titel schon in Ferrari-Händen sind.

1962

Wieder verhindern Streiks eine GP-Teilnahme Ferraris, diesmal beim GP Frankreich. Da Ferrari eine schlechte Saison durchlebt und keine WM-Chancen mehr hat, wird wieder auf Überseerennen in den USA und Südafrika verzichtet.

1964

1963 und 64 nehmen Ferrais an allen Rennen teil, wie erwähnt in den USA und Mexiko 1964 nicht als Scuderia Ferrari, sondern als NART. Grund: Der Sportwagen 250 LM wurde für die 24 Stunden von Le Mans nicht wie gewünscht homologiert. Wegen vermeintlich fehlender Unterstützung des italienischen Automobilverbandes ACI lässt Ferrari die Autos umlackieren. Der WM-Titel wird in blau-weiß gefeiert.
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Enzo Ferrari über Ayrton Senna

Beitrag Mittwoch, 29. Oktober 2008

Beiträge: 42621
Hmm zu deiner Indy-Auflistung: Also es geht nicht um Rennen in denen KEIN Ferrari am Start war, sondern um Starts ohne der SCUDERIA (!) Ferrari - also keine werksseitigen Einsätze. Und alle deine Indy-Versuche waren keine Werkseinsätze mit Ausnahme jenen von Ascari 1952.

Und noch ne Ergänzung zu 1950: Ferrari schien der Automobil-WM tatsächlich keine große Chance einzuräumen, denn den Frankreich GP ließ man aus, weil gleichzeitig ein F2-Rennen stattfand! Wahnsinn!

Beitrag Mittwoch, 29. Oktober 2008

Beiträge: 20
1966

Ein drittes Mal zwingen Streiks in Italien die Scuderia zum Aussetzen, diesmal in Silverstone. Immerhin nimmt im Cooper von Chris Lawrence ein Ferrari-Motor am Rennen teil. Lawrence wird mit sieben Runden Rückstand allerdings letzter.
Beinahe traditionell fehlt Ferrari beim Finalrennen, diesmal der GP von Mexiko.

1967

Zur Abwechslung verzichtet Ferrari diesmal auf das erste Saisonrennen, den GP von Südafrika, der schon am 2. Januar stattfindet.

1968

Nachdem 1967 in Monaco Lorenzo Bandini tödlich verunglückte, erkannte Ferrari den Stadtkurs als zu unsicher an und blieb dem Rennen fern.

1969

Nachdem bislang nur vier Punkte gesammelt wurden, legt die Scuderia zum GP Deutschland eine schöpferische Pause ein, um sich ganz der Vorbereitung auf das Heimrennen in Monza zu widmen.

1973

Um den 312B3 weiter zu verbessern, nimmt Ferrari an den Rennen in den Niederlanden und Deutschland nicht teil.

1976

Nachdem James Hunt beim GP Spanien zunächst disqualifiziert wurde, nach dem GP Deutschland jedoch wieder den Sieg in Spanien zurück bekam, kündigte Ferrari seinen Rückzug aus der WM an, nahm die Entscheidung jedoch später zurück und fehlte so nur beim GP von Österreich. Diesen hätte Regazzoni als einziger Ferrari bestritten, da Lauda nach seinem Unfall auf dem Nürburgring noch um sein Leben rang.

1977

Ferrari fährt alle Rennen, Niki Lauda zieht sich wegen einer gebrochenen Rippe jedoch nach dem Warmup von Jarama für dieses Rennen zurück.

1980

Auch in Montréal 1980 nimmt nur ein Ferrari (Villeneuve) das Rennen auf. Scheckter konnte sich nicht qualifizieren.

1982

Nach dem tödlichen Unfall von Gilles Villeneuve in Zolder zieht Ferrari sich für das Rennen zurück.
In den Rennen von Monaco, Detroit und Montréal ist Pironi einziger Ferrari-Fahrer. Tambay, der nun zweiter Ferrari-Fahrer ist, ist nach Pironis schwerem Trainingsunfall von Hockenheim wiederum einziger Starter in Hockenheim und auf dem Österreichring. Auch den GP der Schweiz in Dijon bestreitet Tambay allein. Da er im Training über einen eingeklemmten Rückennerv klagt, nimmt kein Ferrari am Rennen teil.
"Es liegt etwas Fesselndes im Blick dieses Jungen."

Enzo Ferrari über Ayrton Senna

Beitrag Mittwoch, 29. Oktober 2008

Beiträge: 20
MichaelZ hat geschrieben:
Hmm zu deiner Indy-Auflistung: Also es geht nicht um Rennen in denen KEIN Ferrari am Start war, sondern um Starts ohne der SCUDERIA (!) Ferrari - also keine werksseitigen Einsätze.


Nun gut, dass habe ich nicht gleich so verstanden. Die Rennen, in denen die Scuderia fehlte sind, wie meine Aufstellung zeigt, aber fast gleichbedeutend mit denen, wo überhaupt kein Ferrari am Start war.

Und alle deine Indy-Versuche waren keine Werkseinsätze mit Ausnahme jenen von Ascari 1952.


Richtig, das habe ich auch nie behauptet, wenngleich sich mein Text so liest. Klar: Ascari 1952 war der einzige werksseitige Indy 500-Anlauf von Ferrari. Und wie sich aus meiner Aufstellung ergibt der einzige, der es überhaupt ins Indy 500-Rennen geschafft hat.
Zuletzt geändert von Dergel am Mittwoch, 29. Oktober 2008, insgesamt 1-mal geändert.
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Enzo Ferrari über Ayrton Senna

Beitrag Mittwoch, 29. Oktober 2008

Beiträge: 20
Ich nehme mal weiter Bezug auf die "Ein-Ferrari-Rennen", weil hier auch von diesen die Rede ist. Rennen ganz ohne Ferrari gibt es seit 1982 keine mehr.

1989

Nach seinem Feuerunfall von Imola fehlt Gerhard Berger in Monaco. Sein Temkollege Nigel Mansell fehlt beim Rennen in Spanien wegen einer Sperre. Er hatte in Portugal Ayrton Senna aus der Bahn geworfen und die folgende schwarze Flagge ignoriert.

1996

Dank eines Defektes in der Einführungsrunde kann Michael Schumacher den Start in Magny-Cours nicht aufnehmen. Nur Eddie Irvine startet.

2002

Jahre später schlägt der Teufel wieder in der Einführungsrunde zu, und das gleich zweimal: Bei Barrichello streikt die Elektrik (Spanien) bzw. die Elektronik (Frankreich), Schumacher fährt somit in beiden Rennen allein.

Dies waren die letzten Rennen, in denen Ferrari nicht in kompletter Stärke antrat.

Ich komme auf insgesamt 20 GP ohne die Scuderia Ferrari, mit zehn Indy 500-Rennen hat die Scuderia also 30 WM-Rennen nicht bestritten.
Bei 17 GP-Rennen (mit Indy 25 Rennen) war gar kein Ferrari anwesend, nur 27 mal fehlte ein Ferrari in der Startaufstellung, wenn man den Cooper-Ferrari von Chris Lawrence außer Acht lässt.
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Enzo Ferrari über Ayrton Senna

Beitrag Mittwoch, 29. Oktober 2008

Beiträge: 4399
1989 Nach seinem Feuerunfall von Imola fehlt Gerhard Berger in Monaco. Sein Temkollege Nigel Mansell fehlt beim Rennen in Spanien wegen einer Sperre. Er hatte in Portugal Ayrton Senna aus der Bahn geworfen und die folgende schwarze Flagge ignoriert.


Wenn ich mich richtig erinnere bekamm Mansell die schwarze Flagge wegen einem Vorfall in der Box. Wie er später sagte habe er die Flage nicht gesehen. Senna hat sich dann allerdings so Verhalten wie Mansell nicht mehr present währe und hat am Ende der Geraden eingelenkt obwohl Mansell neben Ihm lag. Wie man sieht gab es auch Zeiten wo Ferari schlechter behandelt wurde.
.

Beitrag Mittwoch, 29. Oktober 2008
0ph 0ph

Beiträge: 1341
naja Senna war aber schon vorne ;)
Natürlich war es ein normaler Rennunfall (der heute eine Million Strafen nach sich ziehen würde :roll: )
Aber so wie du es beschreibst war es auch nich :twisted:

Beitrag Mittwoch, 29. Oktober 2008

Beiträge: 4399
Fernsehaufzeichnung nachschauen, soweit ich es in Erinnerung habe hat sich Senna auf der Aussenseite hinein gebremst. Eine der Aussagen von Senna wahr das Mansell gar nicht dort hätte sein dürfen.
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Beitrag Mittwoch, 29. Oktober 2008
CMR CMR

Beiträge: 4476
Dergel hat geschrieben:

1996

Dank eines Defektes in der Einführungsrunde kann Michael Schumacher den Start in Magny-Cours nicht aufnehmen. Nur Eddie Irvine startet.


Da fehlt doch noch 1991 Imola als Prost nicht starten kontne, da er sich in der Einführungsrunde im Regen rausdrehte.

0ph hat geschrieben:
naja Senna war aber schon vorne ;)
Natürlich war es ein normaler Rennunfall (der heute eine Million Strafen nach sich ziehen würde :roll: )
Aber so wie du es beschreibst war es auch nich :twisted:

Dann war auch Mansell in Spa 1987 vorn und Senna wäre Schuld
Ich sehe es so wie im offiziellen FIA Jahresvideo, daß es 50:50 war in beiden Fällen.
http://de.youtube.com/watch?v=lEP_57SGOnQ
Zuletzt geändert von CMR am Donnerstag, 30. Oktober 2008, insgesamt 1-mal geändert.

Beitrag Mittwoch, 29. Oktober 2008

Beiträge: 42621
Dergel hat geschrieben:
MichaelZ hat geschrieben:
Hmm zu deiner Indy-Auflistung: Also es geht nicht um Rennen in denen KEIN Ferrari am Start war, sondern um Starts ohne der SCUDERIA (!) Ferrari - also keine werksseitigen Einsätze.


Nun gut, dass habe ich nicht gleich so verstanden. Die Rennen, in denen die Scuderia fehlte sind, wie meine Aufstellung zeigt, aber fast gleichbedeutend mit denen, wo überhaupt kein Ferrari am Start war.

Und alle deine Indy-Versuche waren keine Werkseinsätze mit Ausnahme jenen von Ascari 1952.


Richtig, das habe ich auch nie behauptet, wenngleich sich mein Text so liest. Klar: Ascari 1952 war der einzige werksseitige Indy 500-Anlauf von Ferrari. Und wie sich aus meiner Aufstellung ergibt der einzige, der es überhaupt ins Indy 500-Rennen geschafft hat.


Sollten auch keine Vorwürfe sein! Deine Auflisteung ist wirklich gut und hilft mir auch weiter! Danke für deine Bemühungen! Werde auf das ein oder andere nochmal genauer eingehen. Vor allem fehlen ja bei vielen die Gründe, wieso Ferrari nicht startete.

Interessant klingt für mich die Lawrence-Geschichte mit dem Ferrari-Motor! Vielleicht hat dazu jemand mehr Infos zur Entstehungsgeschichte etc.

Beitrag Mittwoch, 29. Oktober 2008
0ph 0ph

Beiträge: 1341
CMR hat geschrieben:
Ich sehe es so wie im offiziellen FIA Jahresvideo, daß es 50:50 war in beiden Fällen.
http://de.youtube.com/watch?v=lEP_57SGOnQ


So sehe ich es allerdings auch :)

Beitrag Mittwoch, 29. Oktober 2008

Beiträge: 42621
Dergel hat geschrieben:
1954

1954 ist in Indy wieder ein Ferrari anwesend. Danny Oakes kann seinen 375 aber nicht qualifizieren.


Welches Team setzte den Ferrari für Oakes ein, oder mit welchem Namen war er gemeldet?
Beim Nachschaun bin ich nämlich drauf gestoßen, dass er doch von der Scuderia Ferrari gemeldet war, oder ist das nur eine Fehlinformation?

Beitrag Mittwoch, 29. Oktober 2008

Beiträge: 42621
Farina und Baldwin waren 1956 Teamkollegen und waren für Bardahl-Ferrari gemeldet. Hat dazu jemand Informationen, wer hinter der Nennung steckte?

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