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Alfa Romeo in der Formel 1

Das Formel 1 Forum früherer Tage...
Beitrag Sa Dez 02, 2017 9:01 pm

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Tja Alfa Romeo kehrt also in die Formel 1 zurück. Die Art und Weise finde ich zwar immer noch mehr beschämend als gut, aber immerhin: Freuen wir uns.

Alfa Romeo ist immerhin die Marke, die 1950 den ersten Weltmeister gestellt hat. Aber sind wir ehrlich: In der zweiten Phase als Werksteam in den 80er Jahren hat Alfa Romeo versagt - wieso eigentlich?

Beitrag Mo Jan 08, 2018 11:47 am

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Ich denke, der Misserfolg hatte einen Namen: Carlo Chiti. Wobei Misserfolg natürlich auch immer Definitionssache ist. ATS oder Osella wären sicher froh gewesen, wenn ihre Autos mit den Alfas hätten mithalten können...

Beitrag Mo Jan 08, 2018 10:24 pm

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Aber Chiti war so schlecht doch auch nicht bei Ferrari.

Beitrag Di Jan 09, 2018 10:26 am

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Sooo schlecht waren die Alfas wie gesagt auch nicht. Zu Podiumsplätzen hat's gereicht und der eine oder andere Sieg wäre auch drin gewesen, wenn die Autos nur mal gehalten hätten.

Ich mag sein Wirken bei Ferrari nicht wirklich beurteilen. Die WM 61 steht auf der Habenseite, genauso die Sportwagen. Andererseits hat 1962 dann gezeigt, was passiert, wenn die Engländer so richtig aufdrehen, nachdem sie 1961 einfach komplett verschlafen haben. Später bei Alfa hat er mit den Touren- und Sportwagen ja offenbar auch nochmal ganz solide Arbeit hingelegt. Ich denke, das trifft's dann auch am besten, "solide". Aber in der Formel 1 hat er danach die ganzen 30 Jahre lang nie mehr wirklich was gerissen. ATS, Motori Moderni, Subaru B12, alle nicht gerade Ruhmesblätter. Die Alfa V8 bei McLaren und March Anfang der 1970er mögen eher halbherzige Versuche gewesen sein, aber danach die B12 für Brabham, später die V12 im 179er und der V8 Turbo war immer alles ein bisschen am jeweils herrschenden Mainstream vorbei und nie so ganz auf der Höhe der Konkurrenz.

Beitrag Di Jan 09, 2018 6:06 pm

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Das Problem der starken Engländer gegen Ferrari gab's ja ab den 60er Jahren ständig. Wenn wir ehrlich sind, hat Ferrari dem nur selten was entgegen zu setze - sieht man mal von der Lauda-Ära und der Schumacher-Ära ab.


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