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Satire: Häkkinen wird Schumachers Teamkollege

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Da es "Meine F1-Welt" nicht mehr gibt, hab ich mich mal drangemacht und ne Satire gemacht:

Was wird beim Deutschland GP 2012 passieren? Genau: Felipe Massa hat die Nase voll. Endlich könnte er mal wieder gewinnen, weil Sebastian Vettel als vorzeitiger Weltmeister sich nun lieber in die Bücherei hockt, um die F1-Historie genau zu studieren, damit er weiß, wann er sich wie wer fühlen kann. Doch Massa darf nicht gewinnen, er muss dem zweitplatzierten Fernando Alonso vorbeilassen. Der Spanier hat sein Helmvisier angehaucht und wie ein Kleinkind im Bus draufgeschrieben: „This is rediculous.“ Alonso gewinnt also, Massa fährt mit Zorn im Bauch über die Schikane, wodurch die Radaufhängung bricht und er sogar noch ausfällt.

Wie dem auch sei: Massa hat die Nase voll und verlässt Ferrari, um das vakante Red-Bull-Cockpit einzunehmen. Von Toro Rosso rutscht keiner nach, denn Dr. Helmut Marko hat veranlasst, Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne zur Saisonmitte auszutauschen. Franz Tost verteidigt: „Toro Rosso ist ein Rookieteam und mit fast zehn Rennen sind die beiden keine Rookies mehr.“ Die Lücke füllen die beiden Red-Bull-Junioren Carlos Sainz jr. und Stefan Wackerbauer.

Mit dem Weggang von Massa sieht Nico Rosberg die Chance gekommen: Er wechselt zu Ferrari und öffnet nun das Buch mit den sieben Siegeln: Mercedes arbeitet nur für Michael Schumacher. Eigentlich hätte er längst schon alle Rennen seit 2010 gewonnen, denn der Mercedes ist seit 2010 das stärkste Auto. Aber Opa Schumacher kommt nicht hinterher und damit es für den Vorstand nicht blöd aussieht, macht auch Rosberg langsamer. Das spart Benzin – und damit hat Mercedes das Ziel, nochmals mehr zu sparen, als man doch eh schon seit Jahren spart auch erreicht.

Mercedes-Sportchef Norbert Haug strahlt: Endlich hat er seine zwei Wunschfahrer beisammen: Michael Schumacher und Mika Häkkinen. Der Finne hat 2011 in der DTM sein Comeback gegeben und alles auf Anhieb gewonnen. Das veranlasste Haug Häkkinen ins Mercedes-F1-Team zu holen, schließlich war Häkkinen ja der einzige WM-Gegner von Schumacher, der ihn wirklich leiden konnte. Nun können sie nicht nur gemeinsam Werbespotts drehen, sondern auch auf der Strecke gegeneinander fahren, wie beim WM-Kampf zwischen 1998 bis 2001. Norbert Haug lacht sich ins Hemd: „Wir von Mercedes geben endlich den Fans, das was sie wollten: Wir wollen sehen, wer von den beiden wirklich der bessere war. Schließlich haben wir damals Mika den Motor gebaut und er hat so und so viel gewonnen und das ist prozentual das meiste, wenn man wegrechnet, was Michael gewonnen hat und dazu addiert, dass Mika ein Mercedes-Motor im Heck hatte.“ Auch der Vorstand von Mercedes ist begeistert: Endlich wird man mit zwei Ex-F1-Rentnern der Zielgruppe gerecht. Vom Konzern hört man: „Prima! Bei so einem spektakulären Duell ist es doch egal, ob wir um den Titel fahren oder um Rang 15.“

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