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Belgien GP 2010

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Beitrag Donnerstag, 02. September 2010
AWE AWE

Beiträge: 13287
dobpat hat geschrieben:

Na das Balestre sauer war, daran kann ich mich noch erinnern. Aber ich war mir auch ziemlich sicher das es keine Strafe.
Ich war Alain Prost Fan, und für ich war das damals ein riesen Skandal.
Ich weiß noch das ich sehr enttäuscht war das es keine Strafe gab, zumindest nicht unmittelbar.

Wenn man das mal mit der heutigen Zeit vergleicht, da gäbe es für sowas ne Saison Sperre :)


Wenn du das so siehst ,dann wäre Senna ja nie in die Versuchung gekommen ,denn Prost hätte 1990 zugeschaut :-)

Beitrag Freitag, 03. September 2010

Beiträge: 948
AWE hat geschrieben:
dobpat hat geschrieben:

Na das Balestre sauer war, daran kann ich mich noch erinnern. Aber ich war mir auch ziemlich sicher das es keine Strafe.
Ich war Alain Prost Fan, und für ich war das damals ein riesen Skandal.
Ich weiß noch das ich sehr enttäuscht war das es keine Strafe gab, zumindest nicht unmittelbar.

Wenn man das mal mit der heutigen Zeit vergleicht, da gäbe es für sowas ne Saison Sperre :)


Wenn du das so siehst ,dann wäre Senna ja nie in die Versuchung gekommen , denn Prost hätte 1990 zugeschaut :-)


Finde ich absolut nicht. Ich kann bei 1989 keine Schuld von Prost erkennen.
Und die beiden Unfälle sind von ihrer Heftigkeit und Risiko doch noch Welten auseinander.
Also die kann man mal absolut nicht gleichsetzen.

Beitrag Freitag, 03. September 2010

Beiträge: 505
89 war ein stinknormaler rennunfall. warum da senna bestraft wurde weiß nur balestre :).
90 wars schon etwas heftiger auch wenn prost da etwas platz gelassen hat, war klar, dass senna da nicht durchkommt, trotzdem will ich ihm keine absicht unterstellen.
Bild

Beitrag Freitag, 03. September 2010

Beiträge: 10919
Der Unfall 89 geht wohl eindeutig auf Prosts Kappe, das Theater danach mit Sicherheit auch... 90 darf man den Crash selbst nicht aus dem Zusammenhang reißen. Senna (und mit ihm so ziemlich die komplette F1-Welt) fühlte sich immer noch um den Titel betrogen (und jeder weiß, wie ausgeprägt sein Gerechtigkeitssinn war...), dann kam Japan und schon wieder holte ihn die Politik ein. Diese idiotische Diskussion um die Pole-Seite, zwischenzeitlich richtig entschieden, dann nach seiner Pole unter Anordnung von ganz oben wieder geändert, das war wie ein Dejavu für ihn und er war der Meinung, jetzt muß er da seine Position mal deutlich verteidigen, sprich nicht nachgeben - auch unter Berücksichtigung etwaiger Konsequenzen! Kann mich auch erinnern, dass sich die Aufregung danach in Grenzen hielt, da war eher sprachloses Staunen, dass das einer so konsequent durchgezogen hat. Wie auch immer, Senna war der moralische Sieger, und ich bin mir sehr sicher, dass er bei entsprechenden Represalien von Seiten Balestres wirklich sofort zurückgetreten oder nach Indy abgewandert wäre - getestet hat er ja schon und schlecht fand er es nicht...
"Wir sind beide tolle Fahrer, nur dass der eine mehr Glück hatte, so lange Zeit in einem so guten Auto zu sitzen."

"I'm just trying to race and this sport these days is more about penalties than about racing. "

Beitrag Samstag, 04. September 2010

Beiträge: 948
Der7fache hat geschrieben:
89 war ein stinknormaler rennunfall. warum da senna bestraft wurde weiß nur balestre :).
90 wars schon etwas heftiger auch wenn prost da etwas platz gelassen hat, war klar, dass senna da nicht durchkommt, trotzdem will ich ihm keine absicht unterstellen.


Du willst ihm keine Absicht unterstellen ?
Das ist lustig, er hat es später sogar zugegeben :)

Beitrag Samstag, 04. September 2010

Beiträge: 948
Mav05 hat geschrieben:
Der Unfall 89 geht wohl eindeutig auf Prosts Kappe, das Theater danach mit Sicherheit auch... 90 darf man den Crash selbst nicht aus dem Zusammenhang reißen. Senna (und mit ihm so ziemlich die komplette F1-Welt) fühlte sich immer noch um den Titel betrogen (und jeder weiß, wie ausgeprägt sein Gerechtigkeitssinn war...), dann kam Japan und schon wieder holte ihn die Politik ein. Diese idiotische Diskussion um die Pole-Seite, zwischenzeitlich richtig entschieden, dann nach seiner Pole unter Anordnung von ganz oben wieder geändert, das war wie ein Dejavu für ihn und er war der Meinung, jetzt muß er da seine Position mal deutlich verteidigen, sprich nicht nachgeben - auch unter Berücksichtigung etwaiger Konsequenzen! Kann mich auch erinnern, dass sich die Aufregung danach in Grenzen hielt, da war eher sprachloses Staunen, dass das einer so konsequent durchgezogen hat. Wie auch immer, Senna war der moralische Sieger, und ich bin mir sehr sicher, dass er bei entsprechenden Represalien von Seiten Balestres wirklich sofort zurückgetreten oder nach Indy abgewandert wäre - getestet hat er ja schon und schlecht fand er es nicht...


Moralischer Sieger ? Auf keinen Fall, so ein Quatsch, für dich vielleicht.
Ich kann mich auch noch sehr gut an die Nachrichten damals in Deutschland erinnern, da wurde stark betont wie unsportlich das alles war. Nix mit moralischem Sieger.

Und was konnte Prost dafür das Senna bestraft wurde, nur weil ein Balestre wohl lieber einen Prost als WM sehen wollte.

Der Unfall 1990 war lebensgefährlich, gerade mit den damaligen Autos.
Da sollte man nichts dran glorifizieren oder sowas.

Absoluter Schandfleck in Sennas Karriere. Meinst du er wäre auch der moralische Sieger gewesen wenn es Tote gegeben hätte ?

Sennas Frust zu dem Zeitpunkt kann ich natürlich sehr gut verstehen, man wollte ihn da mit der Startposition klar verscheißern.
Trotzdem hätte er sich da, wenn er es schon dermaßen unsportlich regeln wollte eine andere Stelle aussuchen können.

Naja, ist lange her alles und mittlerweile wohl eh Schnee von Gestern.

Beitrag Samstag, 04. September 2010
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Beiträge: 13287
dobpat hat geschrieben:
Mav05 hat geschrieben:
Der Unfall 89 geht wohl eindeutig auf Prosts Kappe, das Theater danach mit Sicherheit auch... 90 darf man den Crash selbst nicht aus dem Zusammenhang reißen. Senna (und mit ihm so ziemlich die komplette F1-Welt) fühlte sich immer noch um den Titel betrogen (und jeder weiß, wie ausgeprägt sein Gerechtigkeitssinn war...), dann kam Japan und schon wieder holte ihn die Politik ein. Diese idiotische Diskussion um die Pole-Seite, zwischenzeitlich richtig entschieden, dann nach seiner Pole unter Anordnung von ganz oben wieder geändert, das war wie ein Dejavu für ihn und er war der Meinung, jetzt muß er da seine Position mal deutlich verteidigen, sprich nicht nachgeben - auch unter Berücksichtigung etwaiger Konsequenzen! Kann mich auch erinnern, dass sich die Aufregung danach in Grenzen hielt, da war eher sprachloses Staunen, dass das einer so konsequent durchgezogen hat. Wie auch immer, Senna war der moralische Sieger, und ich bin mir sehr sicher, dass er bei entsprechenden Represalien von Seiten Balestres wirklich sofort zurückgetreten oder nach Indy abgewandert wäre - getestet hat er ja schon und schlecht fand er es nicht...


Moralischer Sieger ? Auf keinen Fall, so ein Quatsch, für dich vielleicht.
Ich kann mich auch noch sehr gut an die Nachrichten damals in Deutschland erinnern, da wurde stark betont wie unsportlich das alles war. Nix mit moralischem Sieger.

Und was konnte Prost dafür das Senna bestraft wurde, nur weil ein Balestre wohl lieber einen Prost als WM sehen wollte.

Der Unfall 1990 war lebensgefährlich, gerade mit den damaligen Autos.
Da sollte man nichts dran glorifizieren oder sowas.

Absoluter Schandfleck in Sennas Karriere. Meinst du er wäre auch der moralische Sieger gewesen wenn es Tote gegeben hätte ?

Sennas Frust zu dem Zeitpunkt kann ich natürlich sehr gut verstehen, man wollte ihn da mit der Startposition klar verscheißern.
Trotzdem hätte er sich da, wenn er es schon dermaßen unsportlich regeln wollte eine andere Stelle aussuchen können.

Naja, ist lange her alles und mittlerweile wohl eh Schnee von Gestern.


Solange es keinen Neuschnee sondern nur Miestwetter gibt ,ist der Schnee von gestern ,das beste was einem geboten wird :-)

Wer zum Freundeskreis des Allain Prost gehörte sollte dir eigentlich ein Begriff sein . Wer zu seinen "Förderern gehörte ,auch . Von daher ist die Frage "Was kann Prost dafür ..." schon recht optimistisch .

Ansonsten sollte man das sicherlich nicht glorifizieren .Allerdings sollte man auch die Kirche im Dorf lassen .
Wenn es bei dem rausschieben Tote hätte geben können ,dann wäre wohl Prost eher an Alterschwäche verstorben als an den Unfallfolgen .
Senna hat sich natürlich die Stelle ausgesucht die Prost ihm angeboten hat . Der Franzose hat Senna schließlich die Tür aufgemacht .

Beitrag Freitag, 10. September 2010

Beiträge: 948
AWE hat geschrieben:
dobpat hat geschrieben:
Mav05 hat geschrieben:
Der Unfall 89 geht wohl eindeutig auf Prosts Kappe, das Theater danach mit Sicherheit auch... 90 darf man den Crash selbst nicht aus dem Zusammenhang reißen. Senna (und mit ihm so ziemlich die komplette F1-Welt) fühlte sich immer noch um den Titel betrogen (und jeder weiß, wie ausgeprägt sein Gerechtigkeitssinn war...), dann kam Japan und schon wieder holte ihn die Politik ein. Diese idiotische Diskussion um die Pole-Seite, zwischenzeitlich richtig entschieden, dann nach seiner Pole unter Anordnung von ganz oben wieder geändert, das war wie ein Dejavu für ihn und er war der Meinung, jetzt muß er da seine Position mal deutlich verteidigen, sprich nicht nachgeben - auch unter Berücksichtigung etwaiger Konsequenzen! Kann mich auch erinnern, dass sich die Aufregung danach in Grenzen hielt, da war eher sprachloses Staunen, dass das einer so konsequent durchgezogen hat. Wie auch immer, Senna war der moralische Sieger, und ich bin mir sehr sicher, dass er bei entsprechenden Represalien von Seiten Balestres wirklich sofort zurückgetreten oder nach Indy abgewandert wäre - getestet hat er ja schon und schlecht fand er es nicht...


Moralischer Sieger ? Auf keinen Fall, so ein Quatsch, für dich vielleicht.
Ich kann mich auch noch sehr gut an die Nachrichten damals in Deutschland erinnern, da wurde stark betont wie unsportlich das alles war. Nix mit moralischem Sieger.

Und was konnte Prost dafür das Senna bestraft wurde, nur weil ein Balestre wohl lieber einen Prost als WM sehen wollte.

Der Unfall 1990 war lebensgefährlich, gerade mit den damaligen Autos.
Da sollte man nichts dran glorifizieren oder sowas.

Absoluter Schandfleck in Sennas Karriere. Meinst du er wäre auch der moralische Sieger gewesen wenn es Tote gegeben hätte ?

Sennas Frust zu dem Zeitpunkt kann ich natürlich sehr gut verstehen, man wollte ihn da mit der Startposition klar verscheißern.
Trotzdem hätte er sich da, wenn er es schon dermaßen unsportlich regeln wollte eine andere Stelle aussuchen können.

Naja, ist lange her alles und mittlerweile wohl eh Schnee von Gestern.


Solange es keinen Neuschnee sondern nur Miestwetter gibt ,ist der Schnee von gestern ,das beste was einem geboten wird :-)

Wer zum Freundeskreis des Allain Prost gehörte sollte dir eigentlich ein Begriff sein . Wer zu seinen "Förderern gehörte ,auch . Von daher ist die Frage "Was kann Prost dafür ..." schon recht optimistisch .

Ansonsten sollte man das sicherlich nicht glorifizieren .Allerdings sollte man auch die Kirche im Dorf lassen .
Wenn es bei dem rausschieben Tote hätte geben können ,dann wäre wohl Prost eher an Alterschwäche verstorben als an den Unfallfolgen .
Senna hat sich natürlich die Stelle ausgesucht die Prost ihm angeboten hat . Der Franzose hat Senna schließlich die Tür aufgemacht .


Also wenn du den Unfall nicht als lebensgefährlich siehst, dann hast du keine Ahnung.
Speziell ohne die erhöhte Cockpit Absicherung damals. Da sind schon Fahrer bei weniger umgekommen.
Und zu der Gefahr für die Fahrer kommt ja auch noch die der Zuschauer oder Streckenposten wegen abfliegender Teile, Reifen etc.

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