WRC - Östbergs Ziel: Endlich richtiger Portugal-Sieg

Mental bereit für die Spitze

Mads Östberg will es wissen. In Portugal möchte der Citroen-Pilot seinen ersten herausgefahrenen Sieg erzielen und fühlt sich bereit für die Herausforderung.
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Motorsport-Magazin.com - Wenn in der kommenden Woche der Rallye-Tross in Portugal Station macht, kehrt Mads Östberg an einen für ihn ganz besonderen Ort zurück. Vor zwei Jahren holte er an gleicher Stelle seinen ersten und bisher einzigen Sieg in der WRC. "Es gibt viele Events, die ich in der WRC mag, aber Portugal zählt zu meinen Favoriten", erklärte der Norweger. "Ich bin mental bereit, an der Spitze zu kämpfen."

Um ehrlich zu sein, war es etwas enttäuschend, erst nach der Siegerehrung zum Gewinner erklärt zu werden.
Mads Östberg

Die Hoffnung ist groß, dass es 2014 mit einem Sieg im Citroen klappen könnte - es wäre der erste wirklich herausgefahrene. 2012 zeigte Östberg im Ford eine starke Rallye, lag am Ende aber nur auf Rang zwei. Da es bei seinem heutigen Team technische Unregelmäßigkeiten gab, wurde der damalige Sieger Mikko Hirvonen disqualifiziert und Östberg erhielt den Sieg am Grünen Tisch. "Um ehrlich zu sein, war es etwas enttäuschend, erst nach der Siegerehrung zum Gewinner erklärt zu werden", gab der Citroen-Pilot ehrlich zu. "Nun möchte ich endlich gewinnen, dass ich auf das oberste Treppchen klettern kann."

Zuversicht mit Beigeschmack

Östberg weiß um seine Fähigkeiten auf den Strecken in Portugal - aber auch um seine Fehler. 2013 lag er in Führung, bis ein spektakulärer Überschlag für das Aus sorgte. Für ihn gehört das Event zu den härtesten des gesamten Kalenders, denn neben großer Sorge um die Technik müssen auch ständig die Reifen im Blick bleiben. "Die Strecken hier sind sehr schwierig, weil viele blinde Kurven und viele Wechsel des Untergrunds warten. Zudem sind nicht viele Straßenmarkierungen vorhanden", mahnte Östberg, der einen guten Aufschrieb mindestens als halbe Miete sieht.

Kris Meeke kennt die Rallye Portugal noch nicht - Foto: Citroen

Im Gegensatz zu Östberg, kann Teamkollege Kris Meeke auf keinerlei Erfahrungsschatz in Portugal zurückgreifen. Allerdings holte sich der Nordire nach der verpatzten Rallye Mexiko einen Schwung Selbstvertrauen bei den Testfahrten. "Auf Höhe des Meeresspiegels verfügt das Auto über deutlich mehr Power und auf dieser Art von Untergrund ist deutlich mehr Grip vorhanden", freute sich Meeke über seine Erkenntnisse. Der Nordire wurde von Citroen aber bereits über die Schwierigkeiten und Tücken der Rallye aufgeklärt und geht mit viel Respekt zu Werke. "Wenn wir es schaffen, uns von allem Ärger fernzuhalten, dann wird das Ergebnis unweigerlich von ganz alleine kommen."


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